Es ist nicht einfach eine US-Tour für eine so unbekannte Gruppe wie ”Burkina Electric” zusammenzubekommen. Manche Veranstalter lassen sich nur auf “Spielen-gegen-Eintritt” ein, manche nicht einmal auf das, sondern geben nur Eintrittskarten aus, die man dann selber verkaufen soll/darf. Damit lassen sich Flugkosten und Unterbringung natürlich nicht finanzieren. Hilfreich sind da öffentliche Förderungen. Beim ersten Teil unserer Tour haben wir Workshops in Schulen gemacht, dieses Mal sind es Konzerte in Schulen rund um Philadephia.

Bei ersten Konzert in einer Elementary School waren wir schon sehr über den Zuspruch angetan. 530 kleinere Kinder versammelten sich in einer Turnhalle und haben nicht nur gelauscht, sondern mitgesungen und getanzt.

Was allerdings beim zweiten Konzert in einer Middle-School passierte, war schon sehr ungewöhnlich. Nicht nur, dass uns die ungefähr 750 anwesenden Kinder nach jedem Song so schrien, als wären wir die hippste Popgruppe - sie waren auch sonst kaum zu bremsen. Als unsere Sängerin Mai Lingani ein paar Kinder auf die Bühne holte, um mit ihnen zu tanzen, war kein Halten mehr. Wir hatten kaum mehr selber Raum zu spielen. Macht Euch einen Eindruck von den Ereignissen.....