Poll ist toll 2007 - Teil 3

Matt Berninger, Sänger der New Yorker Gruppe “The National” sagte, dass die Musik ihrer Gruppe die Hörer möglicherweise nicht sofort in ihren Bann zieht, sondern “wie alter Wein” reifen muss. In der musikalischen Umgangssprache nennt man das einen “grower” - ein Album das bei jedem Hören wächst. Und genau das ist bei mir nicht passiert. Als ich ihr neues Album “Boxer” zum ersten Mal hörte, wusste ich es: Diese CD wird mich noch Jahre begleiten. Diese Platte ist schlichtweg ganz gross. Und hier bedeutet Grösse nicht Pathos wie bei U2 oder Coldplay. Hier spricht die Grösse aus den Songs und Arrangements, weil man spürt, dass sich die Gruppe diesmal wirklich alle (Studio-)Zeit genommen hat, genau einen Mittelweg zwischen Reduziertheit und Ausdruck zu finden und trotzdem mächtige Meldodiebögen zu kreieren. Die Gruppe selber nennt Einflüsse von den Pixies, Bob Dylan, The Smith oder Tom Waits, und zwischen Indie, Folk und Rock erschafft die Band auf “Boxer” einen sehr eigenständigen Sound. Für mich im Jahre 2007 die Platte des Jahres.


Unbedingt. Ganz großes Album. In meinem Jahrespoll die Nummer 3.

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