Poll ist toll 2006 - Teil 1

Es ist wieder soweit. Bevor die Zeitungen mit den Poll`s der besten CD`s erscheinen, mache ich mir lieber selber Gedanken, welche Platten in diesem Jahr für mich essentiell waren.
Nach erster Sichtung bin ich auf 30 Stück gekommen, an denen mir im diesen Jahr lag - ganz schön unübersichtlich und eine gute Ausbeute, ich teile diesen Beitrag lieber über ein paar Tage auf.
Dabei hatte das Jahr gar nicht so begonnen, wie ich es mir gewünscht hatte.
Ich freute mich, um genau zu sein auf ein paar Platten, und wie das mit Erwartungen so ist, sie wurden nicht eingelöst.

Eyes Open von Snow Patrol war so eine Platte. Nach Final Straw konnte eigentlich nur Großartiges kommen. “Eyes Open” konnte meine Erwartung nicht erfüllen - zu gross, zu weit, zu unpersönlich, auch wenn ich mich im Laufe des Jahres dann doch noch mit der CD anfreunden konnte.

Bei Heino im Enzian in Berlin hatte ich 2005 die Demos zur CD von Bierbeben gehört und war begeistert.

Alles Fällt von “Das Bierbeben” habe ich noch vor der Veröffentlichung bei Amazon bestellt - und habe leider nicht das bekommen, was ich noch ein paar Monate zuvor gehört hatte.  “Don`t Drink The Water”, “Bis die Liebe nicht mehr wehtut” oder “Der Heimliche Aufmarsch” sind gute Stücke, aber meine Erwartung wurden nicht erfüllt - trotzdem bleibe ich Fan der Gruppe.

Verbotene Früchte von Blumfeld ist ein weiteres Bespiel. Ich wollte diese CD lieben, ich habe mir sie am Tag der Veröffentlichung gekauft und sofort im Auto gehört. Das Gefühl lässt sich kaum beschreiben, zum ersten Mal den “Apfelmann” gehört zu haben. Ich habe der CD mehrere Chancen in unterschiedlichen Situationen gegeben, es bleibt dabei, ich kann diese Platte nicht ganz durchhören. Es bleiben gute Stücke wie “Tics”, “April”, “Der Fluß” oder “Der sich dachte”, aber der grosse Wurf war das für mich nicht.

Komme ich also lieber zu erfüllten Erwartungen:
Dreams von “The Whitest Boy Alive”. Durch die Jahre höre ich immer wieder gerne die “Kings Of Convenience”, insofern interessierte mich auch das neue Projekt von Erlend Oye. Meine Erwartungen wurden zwar nicht vollständig eingelöst, aber dieses Album ist keine Enttäuschung - durchgängig nett und angenehm reduziert.

Time Being von Ron Sexsmith. Nach Cobblestone Runway und Retriever waren meine Erwartungen hoch. Sie wurden alle eingelöst. Es bedarf keiner großen Produktion, Ron Sexsmith mag zwar nicht die Popularität eines 2006 so gehypten James Blunt haben, seine Stimme, Texte und sein Gitarrenspiel heben ihn wohltuend vom Durchschnitt ab.

Morgen geht es weiter mit erfüllten Erwartungen und weiteren CD`s......

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