Neue Musik und andere akkustische Sensationen (Teil 5)

Nicht dass ich alles nur gut finde, oder lobhudle. Die Performance des “Colectivo Vasco Klem” hat mir nicht gefallen: Auf einer Videoleinwand wird ein Film gezeigt, der eine nackte Frau zeigt, die rundherum mit einem Edding-Stift beschrieben wird, dem Text kann ich nicht ganz folgen, es geht aber wohl um die Übertragung von Krankheiten. Vor der Leinwand steht ein Saxophonist und während er ein freies Solo spielt, wird er mit Mullbinde umwickelt. Für mich ein Rückfall in die Siebziger, Otto Mühl lässt grüssen.

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Welche akkustische Wohltat war dagegen der Solovortrag der Süd-Tiroler Gitarristin Margareth Kammerer, deren aktuelle CD “to be an animal of real flesh” ich wärmstens empfehlen kann.
Sie spielte einfache, aber nicht simple, repitative Pattern auf der Gitarre, teilweise vertont sie Gedichte von Cummings, Celan oder Artaud. Sie hat eine klare ausdrucksstarke Stimme mit einem wunderbar natürlichen Vibrato, wie schrieb die Taz so schön zur CD: “Avantgarde zum Angewöhnen”.

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