Das versteckte Kyoto

Die Altstadt Kyotos, der Gion-Bezirk, macht eigentlich einen schönen und lädt zu Spazieren ein.




Es gibt schöne aber teilweise unbezahlbare Geschäfte, die traditonelle Kleidung anbieten.



Aber es ist auch der Stadtteil in dem die Tradition der Maikos weiterlebt. Das Wort Geisha stammt eher aus dem Tokioter Raum, das Wort Maiko wird hier in Kyoto verwendet und bezeichnet Unterhaltungskünstlerinnen, die schon von teilweise früher Kindheit an in der Kunst des Tanzes und des Gesangs unterwiesen werden. Da die Tradition immer weiter zurück geht, gibt es nur noch wenige dieser Ausbildungsstätten, und ihre Dienste sind heute sehr teuer.
In eines der klassischen und berühmten Lokale zu kommen, in denen Maikos auftreten ist schlichtweg unmöglich. Das liegt nicht etwa an den Preisen, was auch gerne einmal vierstellige Eurozahlen bedeutet, sondern schlicht daran, dass man zu diesen Kreisen gehören muss. Man braucht eine Einladung, einen Fürsprecher, und selbst dann ist es nicht gesagt, dass dieser Platz jemanden aktzeptiert. Es scheint so, als sei die Meiko-Kultur der Neuzeit reichen Politikern, Finanzhaien und anderen Geschäftsleuten vorbehalten.



Aber wenigstens kann man von aussen an den Holztafeln sehen, welche Maikos hier ein und ausgehen, und manchmal hat man auch Gelegenheit eine von ihnen auf der Strasse zu sehen.



Abseits des Gion-Bezirks, in dem es zu meinem Schrecken auch Pferdewettbüros und ähnlich zweifelhafte Läden gibt, ist die Stadt Kyoto ist sehr bemüht diese Kultur wieder zu pflegen und es gibt kaum ein Restaurant oder ein Hotel, welches nicht Rabatte für Frauen ausspricht, die im klassischen Kimono kommen. 

Name:

Email:

Location:

URL:

Smileys

Remember my personal information

Notify me of follow-up comments?

Bitte die folgende Frage beantworten, um den Kommentar zu posten:

Welche Summe ergibt 3+3 ? 1 Zeichen nötig