Das ultimative Fugu-Menü

Und was macht man, wenn man in Shimonoseki ist? Richtig, Fugu (Kugelfisch) essen !
Und besonders interessant wird es, wenn man ins beste Restaurant der Stadt eingeladen wird - denn bezahlbar wäre dieses Menü für mich nicht mehr gewesen.
Ein wunderbarer Tatami-Raum mit Blick auf die Bucht.




Hier ist sie also, die ultimative Fugu-Menü-Folge:
1.Gang, Waldpilz-Sushi mit Zitronenscheibchen und angelehntem Ahornblatt.



2.Gang, Fugu-Sashimi. Man ißt feine Scheibchen, die man zusammen mit etwas Schnittlauch in eine kalte Sauce tunkt. Die Konsistenz des Fisches ist eher fest, ja fast knackig, aber der Geschmack ist doch eher als ganz zart zu bezeichnen, wenig fischiger Ausdruck.



3.Gang, Sashimi-Variation. Man beachte die kleine Schale oben links. das ist See-Igel, den ich noch nie so gut gegessen habe, wie hier, dafür gibt es die volle Punktzahl.



4. Gang, eingelegte Schwertfisch-Filets, mit gegrilltem Ginkgo. Köstlich, köstlich.



5.Gang, Ja, wenn ich das sagen könnte - es war eine Art fritierter Brotteig in Fischbrühe, aussen knusprig, innen wie seidiger Tofu, mit Pilzen und Nori - auf jeden Fall ganz grossartig.



6.Gang, Temupra von Garnele und Fugu mit Seeschnecken-Streifen in Brühe. Fritiert ist der Fugu dann von anderem milden weissen Fisch kaum zu unterscheiden. Und die Seeschnecke, die mir auf Okinawa nicht besonders mundete, kam in dieser ich-weiss-nicht-was-für-eine Brühe als kleine Streifchen gleich viel besser bei mir an.



7.Gang, Kalter See-Aal auf Eis und Zitrone, wieder mit einer neuen Brühe, in die die Stücke gedippt wurden. Der See-Aal ist wohl aufgrund seiner Gräten äusserst schwierig zuzubereiten, aber sein Fleisch ist sehr gut, mild und harmoniert sehr gut mit dem frischen Aroma der Zitrone. Dazu wurde ein Shochu auf Eis gereicht.



8.Gang, Reissuppe mit kleinen Garnelenstreifchen. In der gehobenen japanischen Küche wird der Reis als letztes serviert, und dann auch nicht mehr pur, als Sattmacher, sondern in wie hier fast versteckter modifizierter Weise. Dazu eingelegtes Gemüse.



9.Gang, Dessert, klassisch Birne und Melone. Dazu grüner Tee.



Wenn ich Restaurant-Tester wäre und Sterne zu vergeben hätte, würde dieses Restaurant in meiner Bewertung sehr gut abschneiden, das steht fest - eine aussergewöhnliche und köstliche Menüfolge, wobei der Fugu, um den es ja eigentlich ging, nicht besonders herausragte. 

Hm, sorry, aber das macht leider sehr neidisch.

sorry dafür, aber es war wirklich gut..... cool smile

Was für eine gewaltige Ästhetik. Rein optisch kann man schon erahnen, was sich am Gaumen abspielen würde ...

leckerleckerlecker was schon so gut aussieht...wie das erst schmeckt smile) Schließe mich dem Neid an!!

wie großartig! danke, dass du das alles fotografiert hast!

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