Charles Wilp gestorben

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Am Samstag verstarb der “Artonaut”, Fotograf und Künstler Charles Wilp in seinem Haus in Kaiserswerth bei Düsseldorf.
Durch meine Zusammenarbeit mit ihm an den Projekten “Bunny” und “Michelangelo In Space” habe ich ihn als liebenswerten und inspirierten Menschen kennengelernt. Ich bin sehr traurig über seinen Tod.
Ich habe schon vor einiger Zeit eine Fotogalerie angelegt, die seine Arbeit dokumentiert. Schaut sie Euch an. Die Bilder sagen mehr als viele Worte.

Wer trotzdem noch lesen will:
Weitere Pressemeldungen zum Tod von Charles Wilp:

FAZ
Berliner Morgenpost
Die Welt
Welt am Sonntag
WUV
WDR
Express

Charles Wilp

Vom Cola Rausch zum All-Orgasmus - so umschreibt Charles Wilp seinen Werdegang. Geboren in den 30er Jahren als Sohn einer Pianistin und eines Saatguthändlers, wurden ihm Muse und Geschäftssinn in die Wiege gelegt. Beides zu verbinden, sollte ihm später bravourös gelingen.
Als Jesuitenschüler von Francois Xaver beendete er in Berlin das Gymnasium, um dann in Aachen Kunst und Wirkungspsychologie zu studieren. Danach führte ihn sein Weg nach New York, wo er an der Eliteschule Raymond Loewys unter Man Ray das Fotografieren erlernte. In den 50er Jahren wurde er im Copsy-Kreis in die Geheimnisse des Biofeedbacks, der Bioklimatik und der Sexualwissenschaften eingeweiht.
Durch seine Familie hatte er stets Kontakt zu Weltraumpionieren. Ein Besuch bei Wernher von Braun auf einer amerikanischen Raketenbasis gab ihm die Idee für die berühmte Afri-Cola Werbung: Im Vereisungsraum der Nasa lächelte Wilp ein Pin-up-Girl durch eine mit Eiskristallen beschlagene Glastüre an - die “super-sexy-mini-flower-pop-op-cola” ward geboren. Die innovative Neuartigkeit des Afri-Cola Rausches ließ die ganze Werbebranche erzittern, denn Wilp brach mit allen herkömmlichen Werbeidealen der damaligen Zeit. Wagte er es doch, negative Worte wie “Rausch” in seine Werbeslogans einzusetzen.
Für eine Puschkin Werbung riskierte er seinen Flugschein, weil er unterhalb der erlaubten Mindestflughöhe �ber die Düsseldorfer Königsallee flog. Seinen Sportwagen, die “weisse Orchidee” sprengte er in die Luft, um auf die Umweltverschmutzung durch Autos aufmerksam zu machen und verwandelte ihn in ein Wandobjekt.
Idole wie Yves Klein, Andy Warhol und Joseph Beys gehörten zu seinen aufrichtigen Bewunderern - und auch Freunden. Daß er immer schon ein echtes Faible für die Weltraumfahrt hatte, darauf deutete über Jahre das Ufo auf dem Dach seines Hauses in Wittlaer am Rhein hin. Heute dient es als Chill-Out-Room für Forscher in der Arktis. Charles Wilp selber findet sein Chill-Out im Raumfahrttraining. Am 25.4.1995, in 40000 Fuß Höhe, begann für ihn an Bord der Trainingsmaschine Orbitec Zero-G endlich der erste Tag der neuen Zeit, ist er doch der Meinung, daß bereits mit dem ersten Mann auf dem Mond ein neues Zeitalter begann und eine neue Zeitrechnung hätte anbrechen müssen.
Der Mann, der einst der Nation einen Rausch bescherte, ist heute der einzige unter den lebenden Künstlern, der den wahren Rausch des Höhenfluges erlebem darf, ein Zustand, der nur Rubens und Michelangelo ein Begriff gewesen seien mag, wie z.B. die fliegenden Menschen in der sixtinischen Kapelle zeigen. Dies blieb auch Charles Wilp nicht verborgen, projizierte er doch Fotos von in der Schwerelosigkeit schwebenden Menschen in Michelangelos Malerei und nannte es “Michelangelo auf der Mir”, was nun auch das Cover der Remix CD “ Michelangelo in Space” werden wird, auf welcher internationale Elektronik-Musiker aufgerufen sind, angelehnt an seine soeben wiederveröffentlichte CD “Charles Wilp fotografiert Bunny” , ihr Musikstück zu Charles Wilp`s Ehren zu verfassen.
Schwerelosigkeit empfindet Wilp als Mega-Sinnliche-Merkwelt, die neue Ideen zum Blühen bringt, alsTriebfeder allen künstlerischen Schaffens. Leinwand, Ölfarbe und Firnis ersetzt er durch die Magmamaterialien der Jetztzeit, wozu hochwertige Satellitenfolie sowie Stycast, eine glitschig durchscheinende Masse zum Einschweissen seiner Werke, gehören. Regelmäßig entschwinden seine Kreationen an Bord des Shuttles zur Raumstation MIR ins All und kehren als Spaceart, vom Weltraum signiert, auf die Erde zurück. Einige seiner Arbeiten verweilen als “permanente Documenta” im All.
Höhepunkt seiner Weltraumkunst ist die Verarbeitung von Trümmerteilen des Satelliten “Cluster” von Bord der Ariane 5 zu einer Skulptur als Hommage an den Space Age Philosophen H.G.Wells mit dem Titel:"no rest-no ending"- man kann nur den Namen des Werkes übernehmen und fragen, wohin der Höhenflug des Charles Wilp noch führen mag. Für Kommunikation, sein unumstrittenes Ziel, ist in jedem Fall gesorgt. In Zukunft arbeitet C.W, an der Gründung der ersten Weltraumagentur. Im Kulturmodul der zukünftigen Station ISS werden laut Wilp Art Direktoren und Künstler ohne Koffein durch Microgravity die besten Ideen haben. Und - allen Unkenrufen zum Trotz - soll auch bald der wichtigste Teil seines Traumes Wirklichkeit werden. Schon Sylvester 2000 will Charles Wilp als Artronaut selbst zur “MIR” shutteln und den Space erobern. Birgit Hoff

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