Montag, Mai 15, 2006

To mi to zi

Hier ist es nun, das erste Video von Burkina Electric:

Kleiner ist es nur direkt bei blip.tv, sonst bekommt man einen 70mb QT. Schade eigentlich, denn blip.tv finde ich viel besser, als andere Video-Hosting-Services im Netz. Da muss ich nochmals schauen, ob es nicht einfacher geht.

Sonntag, Mai 14, 2006

Videodreh

Der Videodreh begann am morgen mit verschiedenen Kameraeinstellungen an einer großen Holzskulptur. Eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit, zumindest für die Tänzer, die immer wieder ihre Choreografie tanzen mussten.


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Dann gab es erstmal Mittagessen, dazu Bissap, eine Art burkinisches Nationalgetränk. Leider hatte der Fisch unheimlich viele Gräten, sonst aber scharf und lecker.


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Den Rest holten sich die Geier:


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Geier finde ich überhaupt nicht so schlimm, wie ich bisher dachte. Ziemlich scheue Tiere und eigentlich sehen sie ziemlich nett aus. Der “Haarschnitt” der Tiere erinnert mich irgentwie an den von Ingo Appelt...

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Weiter an einem anderen Drehort, der mehr im Zentrum der Stadt liegt und innerhalb kurzer Zeit hatten wir viele Zuschauer.


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Besonders den Kindern versammelten sich am Drehort und schauten mit großem Interesse zu.
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Ich hoffe Euch bald das Video zeigen zu können. Nach den ganzen Anstrengungen erstmal ein Bier, das hiesige Brakina - die Standardflasche mit 0,66l.

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Samstag, Mai 13, 2006

The making of…

Lukas Ligeti und ich sind in Ougadougou, um ein paar Dinge zu schaffen: Wir wollen in Burkina Faso eine CD und Cassette herausbringen, die wir über das letzte Jahr hinweg mit unserer Gruppe “Burkina Electric” zusammen produziert haben. Zur Promotion sollen nicht nur die zwei Liveauftritte dienen, sondern auch Radio- und Fernsehpromotion. Dazu braucht man ein Video. Als wir ankamen, waren die Tänzer bereits schon etwa 2 Wochen mit einer Choreographie beschäftigt. Eine Tanzprobe:


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In Burkina Faso gibt es neben Radio auch 4 Fernsehstationen, davon ein fast reiner Musiksender, der überall läuft, auch in Maquis (Kneipen), und somit eine wichtige Funktion hat Musik zu verbreiten. Aus dem Studium des Senders lernen wir folgendes: Die Sängerin muss mindestes zwei Mal das Kleid wechseln, sonst sieht es nicht teuer genug aus. Es muss eine wie immer geartete Choreographie von mindestes zwei Tänzern geben und der Rest ist ziemlich egal. Gerne genommen sind auch Videoeffekte aus der Computertrickkiste und Bluebox. Ich bin zuversichtlich, wir haben vier Tänzer und einen äusserst talentierten Schneider, dessen Kostüme sehr modern wirken. Der Dreh ist morgen, ich bin gespannt.
Ach so, nachzuholen ist das Essen von heute, Couscous mit Sauce, sehr lecker:

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Freitag, Mai 12, 2006

Burkina Faso

Dann will ich mal loslegen meine Eindrücke der Reise zu schildern. Wer gar nichts mit Burkina Faso anfangen kann: Ein westafrikanisches Land, etwa so gross wie Deutschland. Klima: Zwischen Wüstensteppe und Savanne, heiss und eher trocken, im Süden dann feuchter und tropischer. Ein fast roter Sandboden prägt nicht nur die Farbgebung des Landes, sondern setzt sich gerne überall ab, in die Schuhe, auf die Haut, in die Wohnungen und Häuser.  Jeden Tag sah es unter der Dusche leicht rötlich aus, was von der Haut abperlte.


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Die Hauptstadt Ouagadougou ist eine Millionenstadt mit mehrstöckigen Häusern in der zentralen Innenstadt und gepflasterten Hauptstraßen, alle anderen Strassen sind Staubpisten, die neben Moped und Verkehr mit heruntergekommen Autos zum Staub- und Partikelpegel in der Stadt beitragen. Die Hitze bringt es mit sich, dass alles ziemlich gelassen und “afrikanisch” zugeht. Hier meine Ankunft auf dem internationalen Flughafen der Stadt:

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Direkt auf dem Weg zum Haus unserer Sängerin gab es schon die erste Autopanne - es sollte nicht die letzte bleiben. Hier versagte einfach nur die Autobatterie, deren Ladestand mit diesem eindrucksvollen technischen Instrument gemessen wurde:

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Dann gab es erst einmal etwas zu Essen. Es bedarf an dieser Stelle der Erklärung, dass es fast täglich Stromausfälle in der Stadt gibt, es ist also an so etwas wie eine geschlossene Kühlkette nicht zu denken, bedeutet: Kaum Milchprodukte, wie Butter. Es gibt viele verschiedene Gerichte, von denen ich bestimmt noch einige erwähnen werde, deren Darreichungsform ist häufig gleich: Sättigungsbeilage mit Sauce. Hier das Essen des ersten Abends, To (Gestampftes Maismehl) mit Sauce mit spinatähnlichem Gemüse - eigentlich ganz lecker:

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Zum Schluss noch Musik. Passt auch gut zum derzeitigen Klima in Deutschland. Ich habe viel Musik aus dem Radio aufgenommen, und auch Live - mit den Jahren habe ich die westafrikanische Popmusik, aber auch die traditionelle Musik liebgewonnen - wenn Ihr Interesse habt, stelle ich auch gerne mal Podcasts her. Aber jetzt erstmal der grosse Hit des Landes, der aus allen Radios und Fernsehen herausdudelt: Bezou - Burkina Faso (MP3 4.4mb)

Donnerstag, April 13, 2006

Flüge schonmal reservieren

Wer meine nächsten Liveauftritte erleben möchte, sollte jetzt schon einmal buchen: Ich spiele am 4.Mai mit Burkina Electric auf dem Festival Jazz a Ouaga, Centre Culturel Francais Georges Melis, Ouagadougou, Burkina Faso, am 5.Mai im Centre Culturel Francais Henri Matisse, Bobo-Dioulasso, Burkina Faso.
Die Impfungen sind gemacht, Malaria Prophylaxe angeleiert - jetzt nur noch Koffer packen und ab gehts nach West-Afrika.
ähem, sehe gerade Wetter-Online, könnte sonnig werden......


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Foto: Werner Puntigam

Burkina Electric: Mai Lingani - vocals, Wende K. Blass - guitar, Lukas Ligeti - drums & electronics, Pyrolator - electronics & visuals, As - dance, Levy - dance.

Sonntag, April 09, 2006

Romeo und Julia

Eine Oper, wo man in der Pause neben Weißwein und Sekt auch gerne einen irischen Whiskey mit Ginger Ale trinkt, wo Kartoffelchips zum Getränk ein Standard sind - richtig, wir können wohl nur im Covent Garden in London sein.
Die wohl letzte Vorstellung von Sylvie Guillem mit dem Royal Ballett. Die wohl grösste lebende Ballerina im Zenith ihres Schaffens. Die Zuschauer benehmen sich anschließend wie nach einem Popkonzert, kreischen und trampeln und die Bühne wird zu einem Blumenmeer vor lauter Sträussen, die geworfen werden. Ich bin glücklich, dass ich das sehen und erleben konnte.


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Montag, Januar 16, 2006

Rätsel

Wie Ihr schon bemerkt habt, gehts mit dem bloggen gerade mal nicht so gut - ich bin einfach zuviel unterwechs.
Dafür aber ein Rätsel: Wer wohnt in dem Haus und in welcher Stadt Deutschlands halte ich mich gerade auf? Na vielleicht ist das jetzt zu einfach, aber ich sag mal: Der Gewinner, d.h. der erste, der sich mit der richtigen Antwort meldet, bekommt eine CD von mir zugeschickt.
Ausgenommen sind wie immer Mitarbeiter und Menschen, die zwar das Klingelschild nicht kennen, aber wissen, wo ich gerade bin......


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Donnerstag, Juni 16, 2005

Ausflug zum Erdrand

Lust auf einen Sonntagsausflug ins Grüne?
Dazu eine Einladung zu einem Konzert:
Zur Eröffnung der Ausstellung Bandeiras führe ich mit Michael Fahres am Sonntag, den 19.Juni um 12:00 Uhr das Stück “fram/doors” auf. Ort: Die Galerie Erdrand in Weweler/Belgien. 

Donnerstag, Mai 26, 2005

Spargelzeit

Ich bin als Kind in Straelen am Niederrhein aufgewachsen. Das ist eine klassische Spargelgegend, denn in dieser Gegend gibt es den für den Spargelanbau so wichtigen leicht sandigen Boden. Als Kind wurde ich mit dem Spargelessen doch eher gequält, aber mit zunehmendem Alter wächst die Begeisterung für dieses Gemüse. Insofern gibt es jedes Jahr einen Ausflug in die alte Heimat zum Spargelkauf. Ein gutes Schnäppchen kann man machen, wenn man Samstags in Venlo in der letzten Stunde des Marktes den Spargel vergünstigt kaufen kann, in der Woche kann man etwa 15km nördlich in Arcen sehr guten Spargel kaufen.
Ich fahre seit einigen Jahren zum Spargelhof Kisters nach Walbeck, ich kenne keinen besseren Spargel. Der Hof liegt neben der Steprather Mühle und ist in der Stadt kaum zu verfehlen.


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Seit zwei oder drei Jahren ist die Scheune im Hof ausgebaut und man bekommt nach dem Spargeleinkauf auch ein Stück “Oma`s Erdbeertorte” mit Kaffee und kann so die Sonne und die Ruhe geniessen.

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Auf Wunsch wird der Spargel auch mit der hauseigenen Schälmaschine geschnitten, was natürlich etwas mehr Schale wegnimmt, als mit der Hand geschält. Wie auch immer: Köstlicher Spargel, nette Menschen, und ein jährliches kleines Heft mit den aktuellen Rezepten gibt es gratis dazu.

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Dienstag, Mai 17, 2005

Fehlfarben Live

Wieder mal darf ich Euch zu zwei Live-Konzerten von den Fehlfarben einladen:
19.05.05 Berlin, Postbahnhof
20.05.05 Hameln, Sumpfblüte

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