Donnerstag, Juni 19, 2008

Zwei mal Ausland und zurück

Ich komme einfach nicht mehr dazu dieses Weblog regelmässig zu füttern und freue mich über jeden, der trotzdem noch mitliest. Wenigsten möchte ich noch einmal auf die nächsten Konzerte hinweisen:
Nächste Woche, genau am 28.Juni trete ich mit Burkina Electric bei “City Sol"-Open Air in New York auf. Mit dabei sind auch Ecstatic Sunshine und viele andere. Das Ganze ist eine Veranstaltung eines grossen amerikanischen Solarunternehmens - da spielt man doch gerne.
Im Anschluss daran beginnen die Proben mit der Ballett-Company von Karole Armitage. Eine grosse Ehre für uns, denn sie zählt schon seit ein 80er-Jahren zu den führenden neuen Ballett-Gruppen in den USA. Die Uraufführungen sind dann am 16. und 17.Juli im “Teatro Greco Romano” in Taormina, Sizilien. Schon Goethe beschrieb diesen Platz als einen der schönsten der Erde und vielleicht bekommt ihr ja noch einen Billigflieger und könnt gleich Urlaub dort machen. Gästeliste ist für Leser dieses Blogs Ehrensache. Eine weitere Aufführung dann am 8.August beim Lincoln Center Outdoor-Festival wieder in New York. 

Sonntag, April 13, 2008

Mittelwesten und zurück

Hier ein paar Eindrücke der Tour.
Nach dem Niedergang der Automobilindustrie sieht Detroit in machen Stadtteilen so aus, wie auf dem folgenden Foto. Aber es scheint wieder aufwärts zu gehen, sodass es ein wildes Gemisch aus gut-in-Ordnung-neu-bezogen, verlassen-verfallen und schon-ewig-bewohnt ergibt.




Am weitesten westlich waren wir in Cedar Rapids, Iowa. Ganz relaxed, da gab es im CSPS, wo wir gespielt haben auch eine Ausstellung, wo folgende Installation zu bewundern war. Eigentlich ganz simpel mit wassergefüllten Plastiktüten, aber sehr schön anzuschauen.



Trotz all der Hunderten und Hunderten von Kilometern haben wir nicht den Spass verloren. Hier spielen Vicky, einer der Tänzer und Wendé, unser Gitarrist Billard, unterstützt werden sie vom anderen Tänzer “As Zoko Zoko”. Es kommt zum entscheidenden Stoss..........



Das ganze war in Yellow Springs, Ohio - eine echte Hippie-Stadt, wie sie von Fahrradtouristen und jungen Freaks gerne besucht und bewohnt wird.



Weiter in das sehr angenehme Chicago. Wenn man aus NY kommt, stellt man sich lauter Fragen wie: “Wie schaffen die das, die Stadt SO sauber zu halten, trotz ihrer Grösse?”, “Warum haben hier alle Strassen keine Schlaglöcher?” und “Warum läuft hier spät am Abend kaum mehr jemand rum?”.  Trotz all der schnieken Sauberkeit hier ein leerstehendes Theater im Norden der Stadt.



Touren in den US bedeutet aber auch: Fastfood an den Autobahnen. Hier ein Beispiel für die perfide Werbung einer Fastfood-Kette, auf die Musiker nach den Konzerten in der Nacht nur allzugerne hereinfallen. Yummy.



Aaaah - zurück in New York. Off-Day. Morgen geht es nach South-Carolina. Kann man das glauben? So viele Kilometer?


Donnerstag, Februar 14, 2008

workshops

Jetzt haben wir die Workshops und Schulkonzerte sowohl in Philadephia, als auch in Erie hinter uns gebracht. Es waren interessante Erfahrungen. Jede Klasse ist total anders. Da gibt es brave katholische Schulen und wilde Mittelschulen, die am Schluss dann aber ähnlich offen reagierten.




Da gibt es Spezialklassen mit Fällen von Mehrfachmissbrauch in der Familie, die mit einem ganzen Betreuerstab anrückten, überhaupt nicht verstört, sondern total neugierig auf alles reagierten, was wir vorschlugen. Und es gab Klassen, die einfach nur möglichst schnell selber trommeln und spielen wollten und unsere Instrumente in Beschlag nahmen.



Wir haben von allen Seiten grossartige Unterstützung erhalten und viele waren so begeistert, dass sie uns wieder einladen wollen. Die Arbeit mit Kindern hat auch grossen Spass gemacht und ich würde mir ähnliche Projekte auch in Deutschland wünschen (wenn es sie nicht schon gibt....)



Nicht nur Erfahrungen haben wir gewonnen, auch viele Grüsse, kleine Geschenke, wie Valentines-Karten und kleine gemalte Impressionen.


Freitag, Oktober 19, 2007

Convenience

Nirgendwo gefallen mir die Auslagen der Lebensmittelabteilungen so wie in Yokohama.




Die unteren Etage der grossen Kaufhäuser gleichen einem kulinarischen Paradies.


Donnerstag, Oktober 18, 2007

It´s hip to be square

Mode kommt und geht. Und ist gibt wohl kaum ein Land auf der Erde, wo sich Moden so schnell und äusserlich beeindruckend zeigen können wie in den japanischen Grossstädten. Und es deutete sich schon einige Zeit an: Viereckig oder auch quadratisch ist eine Mode ! Waren noch vor einigen Jahren die Güter des Konsums colani-mässig abgerundet, dominiert heute die möglichst rechtwinklige Form.
Am deutlichsten kann man das auf der Strasse beobachten, denn fast jede grosse Autofirma hat mindestens ein eckiges Auto im Programm, und man hat das Gefühl, dass der Anteil der neuzugelassenen eckigen Autos sehr hoch ist.




Was sind die Vorteile? Einparken und Platzbedarf sind optimalisiert und wenn man in einem solchen Gefährt sitzt, hat man das Gefühl eines “Raumwunders”. Ich habe keine Ahnung wie die CW-Werte für solche Autos sind, aber sie scheinen sowieso für die Stadt konzipiert zu sein. Bei mir entwickelte sich eine regelrechte Hassliebe. Im Anfang habe ich nur gedacht “sind die aber hässlich”, aber am Ende der Reise wollte ich selber so ein Auto haben. Am besten gefallen hat mir der Nissan “Cube”, den schon als der fahrbare iPod bezeichnet wurde, und der im Laufe des Jahres 2008 nach Deutschland kommen soll, hier links im Bild zu sehen.



Wo mein Verständnis dann komplett aufhört, ist die Tatsache, dass es in Japan als Neuware praktisch nur noch eckige Handys gibt. An den scharfen Kanten ist schon so manches Kleidungsstücke eingerissen und wirklich gut in der Hand liegen sie sowieso nicht.


Dienstag, Oktober 16, 2007

Spielkind

Was ich als altes Spielkind auch an Japan liebe, ist unschwer an der nachfolgenden Fotoserie zu erkennen.
Gekauft habe ich davon zwar nichts, aber anchauen ist doch auch ganz schön.
Da wäre z.b praktisches für die Küche, wie die Pandapfanne:




Oder der Schwamm in Form von Fisch:



Der aktuell ganz grosse Hit in Japan sind Gaspard und Lisa, die man überall kaufen kann, und damit auch ein zumindest 50% deutsches Produkt. Als Comic, als Stift, als Schlüsselanhänger - und wie hier auch als Geschirr:



Raus aus der Küche. Was gibt es für Kinder Neues? Da wären die verschiedenartigen supersüssen “Schaukelpferde”:



Und natürlich neue Stofftiere - nachdem Kogepan und selbst Tarepanda praktisch ausgestorben sind, werden immer wieder neue Charaktere erschaffen, deren Namen ich nicht einmal weiss:





Und der in Japan seit vielen Jahren populäre Totoro hat es nicht nur geschafft, dass sich eigene Läden um ihn und seine Freunde kümmern (Gut ist auch der Katzenbus!), sondern er wandert schon als Symbol einer Generation in die normale Wäscheabteilung eines Kaufhauses.



Ein ähnliches Phänomen gibt es ja schon bei Hello Kitty, mit deren Logo man in jeder Preisklasse etwas findet. Das auch andere verspielte Motive nicht gerade preiswert sein müssen zeigt das abschliessende Bild - ein Pudelhandtäschchen ab etwa 120 Euro....


Montag, Oktober 15, 2007

“Heute ist Einkauf in unserer Stadt…”

Wie jedes Mal, wenn ich in Tokio bin, gibt es natürlich auch eine Erkundungstour durch die Kaufhäuser und Läden, was es denn so Neues und Interessantes gibt. Zuerst einmal die “seriöse” Abteilung.
Als Neuigkeit wäre da das Geschirr zum selber-zusammenstecken zu erwähnen. Ich weiss zwar jetzt auch nicht ganz genau, ob das für Picknic oder Heimbedarf gedacht ist, aber es sah nach einem orginellem Geschenk aus.




Hier noch eine Nahansicht.



Ich fand auch die verschiedenen Sitzmöbel, die sich an den 70er-Jahren orientieren schön.



Und ganz grossartig haben mir die Drucke auf den Tüchern gefallen.



Aus der Mode ist zu berichten, dass fast alle jungen Frauen in einem Kleiderschnitt herumlaufen, der an Umstandsmode erninnert - also unter der Brust zusammengefasst und darunter frei abfallend. Das sieht nicht immer vorteilhaft aus, aber diesen Mantel fand ich dann doch gut.



Noch besser gefiel mir allerdings das Marimeko-Design, dass in Japan immer mehr Freunde gewinnt.



Zuletzt dann noch etwas traditionelles - eine Auslage eines bekannten Papiergeschäftes. Gar nicht mal so teuer, so ein Bogen....



Na ja, einen hab ich doch noch - es gibt jetzt Pizza in Tüten. Musste ja auch sein, wie soll man das auch sonst mit eienr Hand essen? Probiert habe ich das nicht, mir ist die italienische Variante dann doch lieber.


Sonntag, Oktober 14, 2007

Asakusa

Ich komme im Augenblick einfach mit dem Blog nicht vom Fleck. Deshalb meine Entscheidung: Ich muss noch ein bisschen meine Reisen aufarbeiten und werde die Beiträge deshalb zurückdatieren, und hoffe dann in absehbarer Zeit wieder in der Gegenwart anzukommen....

Weiter geht es in Japan:
Asakusa ist so etwas wie die Altstadt von Tokio. Bisher bin ich noch nie da gewesen - es liegt halt eher im Norden Tokios und das dauert von Yokohama doch eine ganze Weile mit der U-Bahn. Aber ich habe die Anfahrt nicht bereut. Ein lebendiger Touristenmagnet mit vielen kleinen Ständen und Lädchen auf dem Weg zum Tempel.




In den Seitenstrassen indet man auch viele traditionelle Geschäfte wie diesen Laden für Fächer.



Der Sensoji-Tempel, den man nach ein paar Minuten zu Fuss erreicht, ist der älteste Tempel in Tokio (6.Jahrhundert) und man ist überrascht einen solchen grosszügigen freien Platz inmitten der Stadt zu finden. Hier eines der Nebengebäude des Tempels.



Besonders in der Abenddämmerung macht ein Spaziergang in diesem Stadtteil Spass - viele kleine Läden und eine eher traditionelle Bauweise der Häuser.



Ab und zu auch edle Einkaufsmöglichkeiten - man beachte den einzelnen Kimono an der Stirnseite (wahrscheinlich kaum bezahlbar).




Dann wieder überdachte Malls mit Geschäften für den täglichen Einkauf und auch preiswert.




Besonders angetan war ich von den Läden, die Fotos von alten Gesangs- oder Filmstars verkauften. Hier die Top10:



Und zum Abschluss des Abends (nein, diesmal zeige ich nicht, was es zu essen gab) noch zum Fluss mit dem Tropfen als Wahrzeichen.


Freitag, Oktober 12, 2007

Das ultimative Kyoto-Menü

Auch auf die Gefahr hin, dass ich Euch wieder den Mund wässerig mache, aber als ich dachte, dass das Menü in Shimonoseki das beste sei, was ich je gegessen habe, sah ich mich in Kyoto eines besseren belehrt - es gibt doch noch eine Steigerung: Das Kyoto-Herbst-Menü !
1. Gang. Der “Gruss aus der Küche”. Pilze, eingelegtes Gemüse und andere Köstlichkeiten.




2. Gang. Schlicht und gut: Sashimi.



3.Gang. Klare Suppe mit Pilzen und einem, mmmh was soll ich sagen, Kloss?



4.Gang. Filetsteak vom Kobe-Rind (zaaaart!) mit kleiner Salatbeilage und Steinsalz.



5.Gang. Tempura, so gut wie ich es noch nie gegessen habe. Man sagt, wenn das Tempura besonders gut ist, braucht man die Brühe mit dem Rettich nicht, sondern kann es mit einer kleinen Prise aus grünem Tee und Salz (vorne rechts) geniessen - stimmt, passt gut.




6.Gang. Der “Reisgang”: Herbstliches Sushi, und auch hier eine unglaubliche Qualität.



7.Gang. Dessert. Schlicht und erfrischend: Melone und Trauben, dazu grüner Tee.



Danke der Nachfrage, ich war zum Essen eingeladen und habe es nicht bezahlt, aber ich weiss was es gekostet hat, und die Preise in Kyoto sind nicht von schlechten Eltern.......

Donnerstag, Oktober 11, 2007

Das versteckte Kyoto

Die Altstadt Kyotos, der Gion-Bezirk, macht eigentlich einen schönen und lädt zu Spazieren ein.




Es gibt schöne aber teilweise unbezahlbare Geschäfte, die traditonelle Kleidung anbieten.



Aber es ist auch der Stadtteil in dem die Tradition der Maikos weiterlebt. Das Wort Geisha stammt eher aus dem Tokioter Raum, das Wort Maiko wird hier in Kyoto verwendet und bezeichnet Unterhaltungskünstlerinnen, die schon von teilweise früher Kindheit an in der Kunst des Tanzes und des Gesangs unterwiesen werden. Da die Tradition immer weiter zurück geht, gibt es nur noch wenige dieser Ausbildungsstätten, und ihre Dienste sind heute sehr teuer.
In eines der klassischen und berühmten Lokale zu kommen, in denen Maikos auftreten ist schlichtweg unmöglich. Das liegt nicht etwa an den Preisen, was auch gerne einmal vierstellige Eurozahlen bedeutet, sondern schlicht daran, dass man zu diesen Kreisen gehören muss. Man braucht eine Einladung, einen Fürsprecher, und selbst dann ist es nicht gesagt, dass dieser Platz jemanden aktzeptiert. Es scheint so, als sei die Meiko-Kultur der Neuzeit reichen Politikern, Finanzhaien und anderen Geschäftsleuten vorbehalten.



Aber wenigstens kann man von aussen an den Holztafeln sehen, welche Maikos hier ein und ausgehen, und manchmal hat man auch Gelegenheit eine von ihnen auf der Strasse zu sehen.



Abseits des Gion-Bezirks, in dem es zu meinem Schrecken auch Pferdewettbüros und ähnlich zweifelhafte Läden gibt, ist die Stadt Kyoto ist sehr bemüht diese Kultur wieder zu pflegen und es gibt kaum ein Restaurant oder ein Hotel, welches nicht Rabatte für Frauen ausspricht, die im klassischen Kimono kommen. 

About

Willkommen auf Pyrolators Weblog


Links

Pyrolator
lauscht Musik
Pyrolators Brontologik blog
Pyrolators Facebook
Pyrolators MySpace
Pyrolators MP3s
Pyrolators max/msp-patches

atatak
fehlfarben
fxxkthemainframe [blog]
Lisa [blog]
Midori [blog]
Toastbrot [blog]
argh [blog]
tanith [blog]
Zauberhaft [blog]
Rahvin [blog]
tristesse deluxe[blog]
schockwellenreiter[blog]
lawblog [blog]
Ivy [blog]
Ahoi Polloi [blog]
Mundgeblasen [blog]
dingsprozessor [blog]
chitime [blog]
lucy [blog] im Augenblick still
re:sync [blog]
whistleblog [blog]
Sixtus [blog]
Der elektrische Reporter
Don Dahlmann
Spreeblick
Wirres.net [blog]
Indiepedia
ohgizmo
The Cool Hunter









WEBCounter by GOWEB
WEBCounter by GOWEB

Statistik

kostenloser Counter

  • Page Views: 1983846
  • Page rendered in 0.2398 seconds
  • Total Entries: 660
  • Total Comments: 630
  • Total Trackbacks: 1
  • Most Recent Entry: 03/07/2017 11:13 pm
  • Most Recent Comment on: 12/15/2017 10:43 am
  • Total Members: 179
  • Total Logged in members: 0
  • Total guests: 1
  • Total anonymous users: 0
  • Most Recent Visitor on: 12/18/2017 07:12 am
  • Most visitors ever: 1286 on 12/21/2006 09:01 am
  • Referrers