Montag, Januar 31, 2005

Offline

Bis zum 10.2.05 bin zu Konzerten in Madrid und Valencia und weiss nicht, ob ich dort Zugang zum Internet habe - also erstmal ein kleine Pause.....

Sonntag, Januar 30, 2005

Klassisch

Gestern Abend habe ich das ausverkaufte Konzert von Midori besucht. Normalerweise habe ich eine komische Angewohnheit: Ich höre wie ein Musikkritiker, gebe innerlich Kommentare ab: “Naja, da war der zweite Satz aber nicht ganz so gelungen”. Selten kann ich mich ganz auf die Musik einlassen. Gestern war so ein Abend. Midori spielte mit einer selbstverständlichen Perfektion, die mich alles vergessen ließen - ich konnte einfach nur die Musik geniessen.
Wen man sich ihre Karriere anschaut ist diese aussergewöhnliche Fähigkeit durchaus hart erkauft: Strenge Erziehung, Wunderkind, schon mit 14 Jahren spielte sie mit Grössen wie Leonard Bernstein, mehrmaliger Psychatrie-Aufenthalt. Aber sie spielt wirklich wie von einer anderen Welt. Technisch glänzt sie mit lupenreiner Höhe, musikalisch erreicht sie eine Tiefe, die sie zu den ganz Grossen macht. Und: Wie selbstverständlich kam sie nach dem Konzert vor die Halle, um ihren zahlreichen Fans Autogramme zu schreiben.

Samstag, Januar 29, 2005

Gendertronics

Mit ein bisschen Stolz erfüllt mich meine erste Veröffentlichung bei Suhrkamp, ein Artikel im Buch Gendertronics mit dem Titel “Der Körper in der elektronischen Musik”. Weitere Autoren sind Olaf Arndt, Claudia Basrawi, Jochen Bonz & Thomas Meinecke, Mariola Brillowska, Diedrich Diederichsen, Harald Fricke, Tom Holert, Miss Kittin, Pinky Rose, Birgit Richard, Terre Thaemlitz und Marc Weiser. Mein Beitrag trägt den Titel: “Die Rehabilitation des Körpers in der elektronischen Musik”.
Eine Präsentation des Buches findet am Mittwoch 09.02. um 20:00 in der Maria am Ostbahnhof statt. (Maria am Ostbahnhof, An der Schillingbrücke / Stralauer Platz 3, 10436 Berlin)
Bestellen kann man das Buch beispielsweise hier.

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Dienstag, Januar 11, 2005

Der King hört auf

Der King hört auf zu bloggen und seine Erklärung ist so einfach wie logisch: “Keinen Spass mehr.”
Kann ich verstehen, sitzt er jetzt auch mit Kris in L.A. und hat sicher besseres zu tun.
Unvergessen werden sein “Schoko-Rotweinkuchen” und sein Humor - “he made my day”, ein ums andere Mal. Na ja, jetzt mal keine Trauerrede, vielleicht fängt er ja wieder an.

Samstag, Januar 08, 2005

25 Jahre schon?

Irgentwie habe ich es mal wieder verpennt: Das Label atatak, was ich mit Frank Fenstermacher zusammen betreibe wurde 25. Im letzten Jahr schon. Und das ohne grosse Party und so.
Aber einige denken doch noch daran, wie Richard Gleim im Mehrzweckbeutel, oder aber die Westdeutsche Zeitung. Danke für die Treue.

Montag, Januar 03, 2005

Charles Wilp gestorben

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Am Samstag verstarb der “Artonaut”, Fotograf und Künstler Charles Wilp in seinem Haus in Kaiserswerth bei Düsseldorf.
Durch meine Zusammenarbeit mit ihm an den Projekten “Bunny” und “Michelangelo In Space” habe ich ihn als liebenswerten und inspirierten Menschen kennengelernt. Ich bin sehr traurig über seinen Tod.
Ich habe schon vor einiger Zeit eine Fotogalerie angelegt, die seine Arbeit dokumentiert. Schaut sie Euch an. Die Bilder sagen mehr als viele Worte.

Wer trotzdem noch lesen will:
Weitere Pressemeldungen zum Tod von Charles Wilp:

FAZ
Berliner Morgenpost
Die Welt
Welt am Sonntag
WUV
WDR
Express

Charles Wilp

Vom Cola Rausch zum All-Orgasmus - so umschreibt Charles Wilp seinen Werdegang. Geboren in den 30er Jahren als Sohn einer Pianistin und eines Saatguthändlers, wurden ihm Muse und Geschäftssinn in die Wiege gelegt. Beides zu verbinden, sollte ihm später bravourös gelingen.
Als Jesuitenschüler von Francois Xaver beendete er in Berlin das Gymnasium, um dann in Aachen Kunst und Wirkungspsychologie zu studieren. Danach führte ihn sein Weg nach New York, wo er an der Eliteschule Raymond Loewys unter Man Ray das Fotografieren erlernte. In den 50er Jahren wurde er im Copsy-Kreis in die Geheimnisse des Biofeedbacks, der Bioklimatik und der Sexualwissenschaften eingeweiht.
Durch seine Familie hatte er stets Kontakt zu Weltraumpionieren. Ein Besuch bei Wernher von Braun auf einer amerikanischen Raketenbasis gab ihm die Idee für die berühmte Afri-Cola Werbung: Im Vereisungsraum der Nasa lächelte Wilp ein Pin-up-Girl durch eine mit Eiskristallen beschlagene Glastüre an - die “super-sexy-mini-flower-pop-op-cola” ward geboren. Die innovative Neuartigkeit des Afri-Cola Rausches ließ die ganze Werbebranche erzittern, denn Wilp brach mit allen herkömmlichen Werbeidealen der damaligen Zeit. Wagte er es doch, negative Worte wie “Rausch” in seine Werbeslogans einzusetzen.
Für eine Puschkin Werbung riskierte er seinen Flugschein, weil er unterhalb der erlaubten Mindestflughöhe �ber die Düsseldorfer Königsallee flog. Seinen Sportwagen, die “weisse Orchidee” sprengte er in die Luft, um auf die Umweltverschmutzung durch Autos aufmerksam zu machen und verwandelte ihn in ein Wandobjekt.
Idole wie Yves Klein, Andy Warhol und Joseph Beys gehörten zu seinen aufrichtigen Bewunderern - und auch Freunden. Daß er immer schon ein echtes Faible für die Weltraumfahrt hatte, darauf deutete über Jahre das Ufo auf dem Dach seines Hauses in Wittlaer am Rhein hin. Heute dient es als Chill-Out-Room für Forscher in der Arktis. Charles Wilp selber findet sein Chill-Out im Raumfahrttraining. Am 25.4.1995, in 40000 Fuß Höhe, begann für ihn an Bord der Trainingsmaschine Orbitec Zero-G endlich der erste Tag der neuen Zeit, ist er doch der Meinung, daß bereits mit dem ersten Mann auf dem Mond ein neues Zeitalter begann und eine neue Zeitrechnung hätte anbrechen müssen.
Der Mann, der einst der Nation einen Rausch bescherte, ist heute der einzige unter den lebenden Künstlern, der den wahren Rausch des Höhenfluges erlebem darf, ein Zustand, der nur Rubens und Michelangelo ein Begriff gewesen seien mag, wie z.B. die fliegenden Menschen in der sixtinischen Kapelle zeigen. Dies blieb auch Charles Wilp nicht verborgen, projizierte er doch Fotos von in der Schwerelosigkeit schwebenden Menschen in Michelangelos Malerei und nannte es “Michelangelo auf der Mir”, was nun auch das Cover der Remix CD “ Michelangelo in Space” werden wird, auf welcher internationale Elektronik-Musiker aufgerufen sind, angelehnt an seine soeben wiederveröffentlichte CD “Charles Wilp fotografiert Bunny” , ihr Musikstück zu Charles Wilp`s Ehren zu verfassen.
Schwerelosigkeit empfindet Wilp als Mega-Sinnliche-Merkwelt, die neue Ideen zum Blühen bringt, alsTriebfeder allen künstlerischen Schaffens. Leinwand, Ölfarbe und Firnis ersetzt er durch die Magmamaterialien der Jetztzeit, wozu hochwertige Satellitenfolie sowie Stycast, eine glitschig durchscheinende Masse zum Einschweissen seiner Werke, gehören. Regelmäßig entschwinden seine Kreationen an Bord des Shuttles zur Raumstation MIR ins All und kehren als Spaceart, vom Weltraum signiert, auf die Erde zurück. Einige seiner Arbeiten verweilen als “permanente Documenta” im All.
Höhepunkt seiner Weltraumkunst ist die Verarbeitung von Trümmerteilen des Satelliten “Cluster” von Bord der Ariane 5 zu einer Skulptur als Hommage an den Space Age Philosophen H.G.Wells mit dem Titel:"no rest-no ending"- man kann nur den Namen des Werkes übernehmen und fragen, wohin der Höhenflug des Charles Wilp noch führen mag. Für Kommunikation, sein unumstrittenes Ziel, ist in jedem Fall gesorgt. In Zukunft arbeitet C.W, an der Gründung der ersten Weltraumagentur. Im Kulturmodul der zukünftigen Station ISS werden laut Wilp Art Direktoren und Künstler ohne Koffein durch Microgravity die besten Ideen haben. Und - allen Unkenrufen zum Trotz - soll auch bald der wichtigste Teil seines Traumes Wirklichkeit werden. Schon Sylvester 2000 will Charles Wilp als Artronaut selbst zur “MIR” shutteln und den Space erobern. Birgit Hoff

Freitag, Dezember 31, 2004

Happy New Year

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein schönes neues Jahr 2005 !
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Sonntag, Dezember 19, 2004

Weihnachten in Berlin

Wer am 24.12.2004 am späteren Abend noch nichts vor hat, sei hiermit herzlich eingeladen in die Volksbühne/Berlin zu kommen - da spielen wir mit den Fehlfarben. Später feiern wir dann noch sicher im Roten Salon oder im Enzian bei Heino.

Sonntag, Dezember 12, 2004

erst eins dann zwei dann drei dann vier

Glühwein mit Schuss. Die unvermeidlichen Peruaner auf der Panflöte. Gebrannte Mandeln.

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Würstchen mit Senf. Glühwein ohne Schuss. Kinder spielen Weihnachtslieder auf der Trompete. Nochmehr Peruaner.

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An der Kirchen-Lotterie teilgenommen, ohne Gewinn. Und die dritte als Indianer verkleidete peruanische Panflötengruppe (aaaaaaaa!) Dann lieber noch einen Winzer-Glühwein - besser aber auch teurer. Und über allem die Beleuchtung (Lichterwochen heisst es offiziell), diesjähriges Thema: Polen. Weihnachtsmarkt Essen.
Immer noch ungeschlagen, der Weihnachtsmarkt in Monschau (Senf!), gefolgt vom Weihnachtsmarkt in Aachen (Lebkuchen!).

Mittwoch, Dezember 08, 2004

Bombe eingeschlagen

Im Laufe des Nachmittags ist in mein Blog eine Spam-Bombe eingeschlagen. Zwischen 14:30 und 17:30 hat irgend so ein durchgeknallter Spam-Bot solange Kommentare in das Blog gepostet, bis der Speicherplatz voll war - und das will schon etwas heissen.
Ich habe jetzt über eine Stunde gebraucht, um wieder aufzuräumen - ich hoffe der Mist ist jetzt weg.
Ich habe zwar die entsprechenden IP`s gesperrt, muss aber leider ab heute den Zugang zum Kommentieren beschränken - sorry für alle die posten wollen, aber das geht nur noch mit Anmeldung. Sollte das nicht helfen, wer weiss was es noch für Bot`s gibt, dann muss ich auch die Registrierung so beschränken, dass ich die jeweiligen Accounts erst freischalten muss.
Tut mir leid für die Unanehmlichkeiten, aber kein Platz für aggressive Spammer !

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