Und hier noch ein Video, was ich in Brooklyn gedreht habe: “Myrtle & Knickerbocker”. Die Musik habe ich mit dem monome 256 und meiner Software brontologik4 in Ableton Live eingespielt, wobei ich den neuen Collision-Synth eingesetzt habe. Beim Video hat mit freundlicherweise Lorna Krier von den ”Love Like Deloreons” unterstützt, deren neue EP ich gemastered habe.
Gestern war nun unser grosser Gig im Poisson Rouge im Vorprogramm von Toumani Diabaté. Gross deshalb, weil es natürliche eine Ehre war mit diesem Meister der afrikanischen Kora zusammen auf einer Bühne zu stehen. Wer ihn noch nicht kennt, dem sei er wärmstens ans Herz gelegt - zum Einstieg vielleicht weniger seine Kollaborationen mit westlichen Musikern wie Damon Albarn oder Taj Mahal, sondern eher seine Alben “Djelika” oder “In the Heart Of The Moon”.
Uns empfing ein freundliches und begeistertes Publikum, was als Vorgruppe sicher nicht immer selbstverständlich ist. Hier ein Foto, was ich bei Soundcheck gemacht habe und nur die Atmosphäre auf der Bühne wiedergibt, leider noch ohne unsere prächtige Bühnenkleidung.....
Das Konzert von Toumani Diabaté und seines Symmetric Orchestras war nicht weniger als sensationell gut. Der Mann ist menschlich wie musikalisch eine Ausnahmeerscheinung, ein echter Botschafter für Frieden und kulturelle Verständigung. Als für uns schöne Dreingabe konnte unsere Sängerin Maï Lingani die Zugabe mit Toumanis Nichte zusammen singen.
Meine Sendung im WFMU kann immer noch per streaming abgehört werden, wen es interessiert: Hier bei WFMU.
Heute war nun eine weitere Radiosendung, diesmal mit Burkina Electric und das beim seriösen Public-Radio-Sender WNYC.
Sie haben auch von einem Stück ein Video aufgezeichnet:
Gestern hatte ich Gelegenheit zu Overdubs im Studio der amerikanischen Studiolegende und Produzenten Martin Bisi zu arbeiten. Seine Credits lesen sich wie das who is who der New Yorker - Musik-Produktionen:
Material, Brian Eno, Bill Laswell, Herbie Hancock, Afrika Bambaata, Sonic Youth, Iggy Pop, Bootsy Collins usw.....
Noch nie habe ich jemend so oft das f-Wort in den Mund nehmen hören, sodass sein Freund Sohrab, für den die Aufnahmen waren schon meinte: “Jetzt halte Dich mal zurück, wir haben Besuch aus Deutschland, was soll der von Dir denken?”. Sehr lustig das Ganze. Hier Teile seines Studios:
Als ich mit ihm über Equipment reden wollte, kam ein Wortschwall mit der message: “I fucking don´t care about this fucking equipment, I am not a fucking slave of this machines, I have a picture in mind, and I am trying to get there, with whatever fucking equipment.” Ermutigende Worte. Ach und übrigens: Er würde gerne im Duo nach Deutschland kommen - wer immer einen Auftrittsort für experimentelle New Yorker Indie-Musik weiss, die Lust haben Martin im September auftreten zu lassen, bitte melden, ich werde das weiterleiten!
Übermorgen, Samstag nacht zwischen 0:00 und 3:00 Uhr EDT (New Yorker Zeit) mache ich zur Abwechslung mal eine Radiosendung bei WFMU in Jersey City. Wer mithören möchte, sei auf das Internetstreaming des Senders verwiesen. Neben einigen neuen Stücken werde ich eine Sendung rund um die Geschichte von atatak machen.
Ein paar Auftritte solo und mit Pascal Plantinga liegen hinter mir. Zuerst waren wir im Lilypad in Boston, danach gab es Konzerte im Zebulon, solo und zusammen zweimal im Stone und danach noch ein denkwürdiger Abend im verrückten Nublu-Club. Jetzt kommt auch endlich der Frühling hier in New York und ich freue mich schon auf die weiteren Auftritte mit Burkina Electric:
17.April WNYC’s Soundcheck, 19.April Le Poisson Rouge (als opener für Toumani Diabaté) und am 20.April in The Point. Seid herzlich willkommen.