Sonntag, Dezember 31, 2006

Und der Rest

Da war ich dann doch zu faul noch alle CD`s aufzuzählen, die mir in diesem Jahr gut gefallen haben.
Dann eben der Rest geballt:



Dann auf ein gutes Musik-Jahr 2007 ! 

Dienstag, Dezember 19, 2006

Eine geht noch - Teil 3

Radiola von The Fine Arts Showcase. Gustaf Kjellvander ist der kleine Bruder von Christian Kjellvander, der letztes Jahr mit Faya eine grossartige CD gemacht hatte. Auch zusammen waren sie schon auf CD tätig. Nun hat Gustaf mit seinem zweiten Album spannende Songs geschrieben, und die traditionelle Besetzung Drums, Gitarre, Bass wird immer wieder durch verschiedene Gastmusiker ergänzt und er erschafft so ein breites Spektrum von sanften bis rockigen Klängen. Keine Niete bei den 13 Stücken dabei, abwechslungsreich und gar nicht so schwedisch, wie sein Bruder.

Montag, Dezember 18, 2006

Eine geht noch - Teil 2

Dark Light Daybreak von Now It`s Overhead. Vor zwei Jahren waren die ersten beiden Alben der Gruppe die ersten beien CD`s, die ich mir nachgekauft habe, da mir mein iPod und Computer gleichzeitig geklaut wurden. Da war “Dark Light Daybreak” natürlich auch Pflicht. Vielleicht ist dieses Album nicht ganz so geschlossen und auch die ganz grossen Melodien der Vorgänger fehlen, aber Sänger Andy LeMasters ("nebenbei" Produzent der Bright Eyes) ist weiterhin grossartig und ich schätze die Stimmung, die diese Musik verbreitet. Eben typisch Saddle Creek.

Sonntag, Dezember 17, 2006

Eine geht noch - Teil 1

The Trials of Van Occupanther von Midlake. Eine Neuentdeckung. Sie waren auf Tour mit den Flaming Lips, und machen auf dieser CD einen sehr entspannten Eindruck. Die schönen Songs wirken teilweise fast altbacken und Bezüge kann man in den frühen 70ern, wie auch in der heutigen Zeit entdecken - man ist geneigt “zeitlos” zu sagen. Ist das jetzt “The Return Of Folkrock”? Keinerlei Ausfälle, alle 11 Stücke sind aus einem Guss, nur das Cover irritiert etwas, denn was wollen uns die beiden Personen hier mitteilen? Das es psychedelische Einflüsse gibt? Dass der Wald und die Natur sich in den Texten wiederfindet? Soll das Texas sein?

Freitag, Dezember 15, 2006

Poll ist toll 2006 - Teil 4

Nun zu den deutschen Alben des Jahres:

Warten auf Den Bumerang (Ltd. Edition) von Ollie Schulz und der Hund Marie. Ich kenne 2006 kein fetteres Stück Musik als “Keiner hier bewegt sich”. “Armer Vater” rührt wie kein zweiter Titel in 2006. Alleine das ist es schon Wert, diese Platte zu hören und sich zu freuen. Sorry, da kommt niemand in Deutschland sonst ran - und Glückwunsch an Ollie und die Band - und an Moses Schneider, der auch auf unserer neuen Fehlfarben-CD seine Ohren und Mischfinger mit im Spiel hat (...kommt aber erst April 2007).

Die Tiere Sind Unruhig von Kante. Ich habe mir die aus einem Spontankaufgefühl heraus die “limited Edition” gekauft, und noch nicht einmal in die DVD hereingeschaut. Die CD tut es bislang jedenfalls alleine sehr gut und erst wenn ich sie leid gehört habe schaue ich mir die DVD auch bestimmt an, nur allein, um kein schlechtes Gewissen zu bekommen. Die Stücke sind wunderbar arrangiert und endlich erlaubt man sich auch “Länge” - ist ja eh nicht für das Formatradio. Anspieltipp: “Ich habs gesehen”, war bis zur Schulz-CD mein Favorit 2006.

Festland von Festland. Es gibt eine tolle Band und niemand scheint es so richtig wahrzunehmen. Ich denke an Hamburg, (sogar Palais Schaumburg), und das Meer, an Sehnsüchte und höre handgemachte moderne Beats, handgestartete Samples und das ganze grooved, live wie auf CD ungemein. Wie heisst es auf der Homepage so schön “Depeche Mode, Juan Atkins, Fehlfarben, Franz Schubert, Blumfeld und Mike Ink dürfen jetzt zusammen spielen - als Band.”

The Grass Is Always Greener von Barbara Morgenstern. Vielleicht ist diese CD von Barbara Morgenstern von mir zunächst nicht so beachtet worden, wie “Nichts Muss”, aber sie hat nach “Tesri” mit Robert Lippock aus 2005, in diesem Jahr wieder ein schönes Album veröffentlicht. Wer den Sound von ihr mag, und das tue ich wie selbstverständlich, der kann ohne zu fragen zu dieser Platte greifen, eine konsequente Weiterentwicklung, die man gerne mitgeht.
Als nächstes beginnt dann bis zum Jahresende die CD-Empfehlung aus der Reihe: “Einen hab ich noch”.

Donnerstag, Dezember 14, 2006

Poll ist toll 2006 - Teil 3

Elektronik ist zurück.
Die grossen und kleinen Überraschungen in diesem Jahr kommen überraschenderweise aus der im weitesten Sinne elektronischen Musik. Ich will Euch auch gar nicht lange auf die Folter spannen, hier ist er, mein Favorit im Jahre 2006:
The World Is Gone von Various. Hype hin oder her, das ist einfach neuartig und gut. Dubstep war das neue Ding in London und Various gehen ein ganzen Schritt weiter, sie machen das Unmögliche möglich und verknüpfen Folk mit Dubstep und das gelingt mit den Stücken “Lost” und “Sir” ziemlich genial. Ich glaube mit Various steht uns eine Wiedergeburt des Trip-Hop ins Haus, dopige Beats, Echofeedbacks und schöner Gesang inklusive. Auf den Punkt den Zeitgeist (Neo-Folk, Dubstep) getroffen und auch noch beides in eine Musik verschmolzen, Respekt !

The Last Resort von Trentemøller. Auf Platz 2 landet für mich in diesem Jahr Trentemøller. Ich bin froh die Doppel-CD gekauft zu haben, denn da sind noch alle Maxis der letzten Zeit mit drauf und die erzielten ja bekanntlich Verkaufszahlen, die für 12” Vinyl schon vergessen zu sein schienen. Trentemøller sorgt für eine Wiederbelebung des Techno, weil er es einerseits schafft Geschichten zu erzählen, anstatt einfach nur Pattern aneinanderzureihen, und andererseits, weil er mit der ersten CD die Elektronik wieder ins Wohnzimmer holt, ohne gleich seichte “coffee-table"-Musik zu machen.

Burial von Burial. Als ich die CD kaufte und in den Player im Auto legte war ich baff vom Sound, der mir entgegenschlug. Deep und direkt, hart und dubbig, futuristisch und dunkel. Nicht alle Titel kommen an das Meisterwerk “Distant Lights” heran, aber das allein lohnte schon den Kauf der CD. Burial katapultieren sich damit auf den Thron des Dubstep und gute Bass-Lautsprecher seien auf jeden Fall empfohlen.
In der nächsten Folge wird es dann um die Auslese der deutschen Alben gehen.

Dienstag, Dezember 12, 2006

Poll ist toll 2006 - Teil 2

Heute: Pflichtprogramm.

At War With the Mystics von den Flaming Lips. Die meisten meiner Freunde hören Flaming Lips. Zynisch gesagt ist das DIE Konsenzmusik für political korrekte Hippies, aber in Wirklichkeit grossartig. Grandios verrückte Musik, von verrückten Textern und verrückten Musikern, nicht zu vergessen die verrückten Tontechniker.  Auch auf der neuen CD der Flaming Lips entdeckt man ständig neue Einfälle und Kleinigkeiten, so einen Mix muss man sich erst einmal trauen. Und um meine Interpretation hinzuzufügen: Auf der einen Seite steht der völlig verkopfte Rationalismus der Neuzeit, auf der anderen Seite die überspannte Religiösität der Sekten und meisten Religionen, nur deshalb “At War With Mystics” - Schluss damit, zurück zum lustvollen Begreifen der Welt und seiner Phänomene.

The Letting Go von Bonnie “Prince” Billie.  Will Oldham macht unter seinem Pseudonym Bonnie “Prince” Billie so viele Platten, dass man kaum hinterherhommt. Nur gut, dass er sich diesmal ein bischen Zeit genommen, sodass “The Letting Go” ein Chance hatte, länger im CD-Spieler zu rotieren. Gut auch für ihn, dass Folk gerade eine Renaissance feiert, so kann er sich erlauben in kleinen Clubs und Plattenläden aufzutreten - so kommt seine leise und zarte Musik sicher besser zu Geltung, als in großen Hallen - gut auch für uns, denn diese CD ist intimer, als seine Vorgänger.

Post-War von M.Ward. Womit wir bein Thema sind. Aus der Fülle der Produktionen aus dem Neo-Folk Bereich sticht M.Ward deshalb hervor, weil er der Introvertiertheit der “Transfiguration of Vincent” verläßt, hier gibt es plötzlich eine Band, und die fügt sich perfekt ins Bild ein. Schöne Songs, schöne Stimme.

9 von Damien Rice. Was konnte der Mann überhaupt noch machen? Mit O (Regular Version) hatte er einen Meilenstein gesetzt. Eine leise, melancholische, wunderschöne Platte hatte der Ire mit 21 Jahren gemacht, die sich über zwei Jahre in den britischen Charts hält und hunderttausende Einheiten verkauft, allein das ist schon unglaublich. Mir “9” kann er das zwar nicht übertreffen, aber zumindest anknüpfen, und man kann froh sein, dass ihm der Ruhm nicht zu Kopf gestiegen ist - immer noch sind seine Themen, die Frauen, die den anderen Mann heiraten und andere schief gegangene Beziehungen. Wer Balladen mag, bekommt hier die volle Breitseite.

The Beautiful Lie von Ed Harcourt. Bleiben wir doch beim Thema: Balladen. Was Damien Rice in Herzschmerz zelebriert, wird bei Harcourt in den Bandkontext gebracht und überhöht, gerade so, wie es noch gerade geht - eine CD die schon beim ersten hören wächst, und Grösse ist nun wirklich nicht sein Problem.

Dreamt for Light Years in the von Sparklehore. Eindeutiger Sieger in dieser Kategorie ist Sparklehorse. Sein Album It’s a Wonderful Life war mein absolutes Lieblingsalbum im Jahre 2002 und ich hatte es mir mehrmals gekauft, um es immer wieder zu verschenken. Ich kann nicht glauben, dass den Sänger Mark Linkous hierzulande kaum jemand kennt, in den USA und England spielt mit seiner Band ausverkaufte Konzerttourneen, bei seinem neben Hamburg einzigen Konzert in Köln verirrten sich zirka 75 Personen ins Gebäude 9. Gut für Linkous, denn er gilt aus menschenscheu und, dass er am Abend in Köln sich mehrmals mit “thank you” an das Publikum wendete muss man schon als locker und gesprächig empfinden. Sympatische Band, große Song, perfekt produziertes Album, Sparklehorse gehört weiterhin zu meinen Favoriten.
Und ich will Euch nicht auf die Folter spannen, im nächsten Teil geht es dann um das Album des Jahres.

Montag, Dezember 11, 2006

Poll ist toll 2006 - Teil 1

Es ist wieder soweit. Bevor die Zeitungen mit den Poll`s der besten CD`s erscheinen, mache ich mir lieber selber Gedanken, welche Platten in diesem Jahr für mich essentiell waren.
Nach erster Sichtung bin ich auf 30 Stück gekommen, an denen mir im diesen Jahr lag - ganz schön unübersichtlich und eine gute Ausbeute, ich teile diesen Beitrag lieber über ein paar Tage auf.
Dabei hatte das Jahr gar nicht so begonnen, wie ich es mir gewünscht hatte.
Ich freute mich, um genau zu sein auf ein paar Platten, und wie das mit Erwartungen so ist, sie wurden nicht eingelöst.

Eyes Open von Snow Patrol war so eine Platte. Nach Final Straw konnte eigentlich nur Großartiges kommen. “Eyes Open” konnte meine Erwartung nicht erfüllen - zu gross, zu weit, zu unpersönlich, auch wenn ich mich im Laufe des Jahres dann doch noch mit der CD anfreunden konnte.

Bei Heino im Enzian in Berlin hatte ich 2005 die Demos zur CD von Bierbeben gehört und war begeistert.

Alles Fällt von “Das Bierbeben” habe ich noch vor der Veröffentlichung bei Amazon bestellt - und habe leider nicht das bekommen, was ich noch ein paar Monate zuvor gehört hatte.  “Don`t Drink The Water”, “Bis die Liebe nicht mehr wehtut” oder “Der Heimliche Aufmarsch” sind gute Stücke, aber meine Erwartung wurden nicht erfüllt - trotzdem bleibe ich Fan der Gruppe.

Verbotene Früchte von Blumfeld ist ein weiteres Bespiel. Ich wollte diese CD lieben, ich habe mir sie am Tag der Veröffentlichung gekauft und sofort im Auto gehört. Das Gefühl lässt sich kaum beschreiben, zum ersten Mal den “Apfelmann” gehört zu haben. Ich habe der CD mehrere Chancen in unterschiedlichen Situationen gegeben, es bleibt dabei, ich kann diese Platte nicht ganz durchhören. Es bleiben gute Stücke wie “Tics”, “April”, “Der Fluß” oder “Der sich dachte”, aber der grosse Wurf war das für mich nicht.

Komme ich also lieber zu erfüllten Erwartungen:
Dreams von “The Whitest Boy Alive”. Durch die Jahre höre ich immer wieder gerne die “Kings Of Convenience”, insofern interessierte mich auch das neue Projekt von Erlend Oye. Meine Erwartungen wurden zwar nicht vollständig eingelöst, aber dieses Album ist keine Enttäuschung - durchgängig nett und angenehm reduziert.

Time Being von Ron Sexsmith. Nach Cobblestone Runway und Retriever waren meine Erwartungen hoch. Sie wurden alle eingelöst. Es bedarf keiner großen Produktion, Ron Sexsmith mag zwar nicht die Popularität eines 2006 so gehypten James Blunt haben, seine Stimme, Texte und sein Gitarrenspiel heben ihn wohltuend vom Durchschnitt ab.

Morgen geht es weiter mit erfüllten Erwartungen und weiteren CD`s......

Samstag, Dezember 09, 2006

Such das Video

Vdoogle ist eine Suchmachine, mit der man bei den bekannten Webseiten wie Youtube oder Dailymotion gleichzeitig nach Videos suchen kann, Meta-Suchmaschine also. Auch wenn nicht alle Video-Provider durchsucht werden, es fehlen z.B. wichtige Seiten wie Vimeo oder blip.tv, so bin ich über die gute Trefferquote bei Vdoogle doch ganz überrascht.

Sonntag, Dezember 03, 2006

referrers

Langsam gewöhne ich mich an das neue Blog-Programm. Und zum ersten Mal kann ich auch in meine Referrer schauen, habe ich unter der alten pmachine nicht hinbekommen. Schon seltsam was die Leute zu mir führt, “Bastelanleitung Schlagzeug” kann ich ja noch irgendwie mit mir in Verbindung bringen, aber “billige Hip-Hop-Kleidung”?

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