Donnerstag, September 30, 2004

Roofsex

Und noch ein kleiner Beitrag zum Thema Filme im Netz:
Wer die Filme Animationsfilme von Pes noch nicht kennt, sollte vielleicht mal mit Roofsex anfangen - schmutziger Sex auf dem Dach.......

Mittwoch, September 29, 2004

Golego

Ihr kennt doch bestimmt auch die neue Mode mit Stoptrick kleine Animationsfilme zu drehen, m?glichst noch mit der Webcam und Lego-Bausteinen.
Aber es gibt auch welche, die haben sich mit der Zeit richtig weiterentwickelt, wie das Team von Golego.
Ihr neuester Film hat sie 3 Monate ihrer Freizeit gekostet und ist eine Lego-Verfilmung des Totentanz von Johann Wolfgang von Goethe.
Die Musik hat ?brigens Putte beigesteuert.

Vollmond

Es ist Vollmond und wer nicht schlafen kann, sollte sich doch mal diesen Film ansehen. Er heisst “Cat with Hands” und erinnert mich an den frühen David Lynch.
Dann kann man erst recht nicht mehr schlafen......

Sonntag, September 26, 2004

Innenarchitektur

Und für alle, denen meine Japan-Beschreibungen nicht genug waren gibt es hier eine sehr schön gemachte Website mit moderner japanischer Innenarchitektur.

Tradetricks

Diesen Trick musste ich auch schon mehrmals anwenden, weil ich den Sound in Ordnung fand.
Auch andere nützliche Tricks sind da zu finden.

Samstag, September 25, 2004

Bildblog

Back to Reality:

Habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich den Bildblog ganz grossartig finde?
Nein, dann tue ich es jetzt.
Heute habe ich beim Imbiss-Chinesen die Zeitung in der Hand gehabt und noch gedacht: Was werden sie wohl heute wieder finden?

Mittwoch, September 22, 2004

Bye Bye

Im Queens-Building Yokohama befinden sich drei aussergew?hnliche Dinge.

1. Zwei Rolltreppen, die kaum enden wollen und sich ?ber jeweils drei Etagen nach oben und unten bewegen.
2. Von ganz oben, kann man immer noch bis tief in den Keller die U-Bahn fahren sehen.
3. ?ber 6 Etagen befindet sich eine schwarze Steintafel an der Wand mit einem deutschen Schiller-Zitat (!) in Leuchtbustaben.
Man erkennt die Gr?ssenverh?ltnisse, wenn man den Mann links in der Ecke des Fotos sieht.

Von da aus sind wir nach Tokyo rein gefahren, genauer gesagt zum Roppongi Hills, der neusten Kreation in Sachen Architektur und Megalomanie.
Als wir ankommen m?ssen wir erst einmal eine Art Stadtplan kaufen, um uns zurecht zu finden.

Was soll man sagen, ein aus mehreren H?usern verschiedener moderner Architektur zusammengestellter Komplex aus B?ros, Einkaufszentren, Restaurants, Museen, Konzerts?len usw usw.
Tats?chlich ist die Architektur tats?chlich das beeindruckenste am Ganzen, wie ich finde, denn die Gesch?ft sind was f?r eher Superreiche und in die B?roetagen kommt man sowieso nur nach Identifikation.

Auch der Imbiss in der von einem K?nstler ins Leben gerufenen Suppenk?chen-Kette namens ”Soup Stock” ist so prima, dass man eigentlich das Unternehmen nach Deutschland holen sollte.
Zwischendurch bieten sich auch immer wieder reizvolle Aussichten, so hier auf Tokyo Tower.

Es wird Zeit Abschied zu nehmen. Am Abend meiner Abreise sitze ich mit einem Freund beim Bier und er versucht mir die Vorz?ge des japanischen Schwarzbieres n?herzubringen, da denke ich: “Mann, ist irgentwie stark das Bier, dabei ist es doch erst das zweite, aber ich bekomme echt Kreislaufprobleme.” und frage ihn: “Ist das Bier wirklich so stark.” Darauf er:"N?, ist nur ein Erdbeben.” Und richtig, die Lampen an der Decke schwanken hin und her und das Wasser auf dem Tisch wirft Ringe im Becher. Keiner ausser mir scheint davon Notiz zu nehmen - erst am n?chsten Tag lese ich selbst in Deutschen Zeitungen davon.....
Trotz dieser kleinen Irritation - es war sch?n, ich komme bestimmt wieder!

Dienstag, September 21, 2004

Lecker, Lecker

Es gibt Restaurants, die man nicht so schnell vergisst. Einerseits liegt es an der Exotik - wann hatte ich schon einmal die Gelegenheit in einem Okinawa-Restaurant zu speisen (nie!), andererseits an der K?stlichkeit der dargebrachten Speisen.
Das Restaurant selber war eher rustikal und es hat uns einige ?berwindung gekostet hineinzugehen.

Doch nun zur Speisefolge. Selbstgemachter Tofu.

Sashimi (roher Fisch) von Dorade, Oktopus und weiss ich nicht.

Takowasa. Roher Tintenfisch mit Wasabi (frischer geriebener gr?ner Meerettich) und Chili.

Ein erster Eindruck. Dazu ein frisch gezapftes Okinawa-Bier. Im Hintergrund l?uft die unvergleichliche Sanshin-Musik - heiter und beschwingt, und ein TV und Video mit Wellen, die auf einen Strand pl?tschern. Ahhhhh....

Dazu kommen jetzt noch: Pilze und Muscheln. Die Pilze habe ich noch nie gegessen, sehr klein und eher hart.

Und ein Teller mit Schweinefleisch und Goya und wieder diesen Pilzen. Goya ist ein typisches Okinawa-Gem?se, gr?n und ziemlich bitter.

Alles in Allem sensationelle Geschm?cker, toll, was soll ich sagen, darauf erstmal einem Shotchu - ein dem Wodka verwandter leckerer Schnaps. Na und dann noch einen. Und das die Bilder leicht verwackelt sind, liegt nicht daran, sondern am leicht schummrigen Licht.

Montag, September 20, 2004

Sea-Paradise

Nach den Grossstadt-Tagen muss Erholung her. Da trifft es sich gut, dass sich das Seaparadise Yokohama sich nur etwa 45 Minuten mit der U-Bahn an der K?ste befindet.

Die grossen Attraktionen sind die Delfine. Es gibt einen Glas-Tunnel durch den man geht und von Definen umgeben ist und eine weitere R?hre in der 3 grosse Define schwimmen.

Wie nett und verspielt die drei sind, konnte man auch bei der F?tterung sehen.

Eine weitere grosse Halle bietet einen Rundgang durch die Welt des Meeres in riesigen Rundumbecken. Haie, Schildkr?ten, Pinguine, und tausende von Fischen aller Gr?ssenordnungen, da kann auch mal den ?berblick verlieren.

Auch eine sch?ne Sammlung von bunten Quallen ist zu bewundern.

Die Delfin-Show war auch positiverweise nicht so sportlich und trillerpfeifig wie in Deutschen Zoos, sondern eher poetisch und lustig - Delfine schwimmen sch?ne Muster mit den Menschen und haben sich lieb und so - und richtig laut wurde es nur mit den Seehunden. Gut so, denn Delfine sind ganz sch?n l?rmempfindlich.
Leider reichte die Zeit nicht f?r alles und auch diese sch?ne wellige Achterbahn konnten wir leider nicht mehr fahren.

Sonntag, September 19, 2004

Blockbuster-Promotion

Es gibt Plätze, die sich als Zentrum einer Metropole alleine durch die tägliche Menschenansammlung definieren. Timesquare N.Y. oder auch der Picadilly Circus in London. In Tokyo gibt es gleich (mindestens) zwei solcher Mega-Zentren: Shibuya und Shijuku.

Hier kommen die wichtigsten U-Bahn-Linien zusammen und man kann sich zum Einkaufen (Shibuya) oder Essen (Shinjuku) verabreden.
In Shibuya tritt man aus dem Bahnhof hervor und es fallen nicht nur tausende von Menschen sondern auch ein grosser Lärmpegel auf. Jede der überdimensionalen Videowände buhlt um die Gunst der Zuschauer, in den Eingängen der grossen Elektro- oder Modeläden stehen häufig Werber mit Megafonen, das ganze ergibt einen Pegel, der Stress verheisst.
Ich mache mich auf den Weg zu “Tower-Records”, um mich ein bischen über die aktuelle japanische Musik zu informieren. Im Geschäft selber gibt es eine Vitrine mit den Anzügen der Boygroup No.1 “Tokio”, die von den weiblichen Fans fotografiert werden.

Im Eingang des Laden steht eine junge Dame, die in ohrenbetäubender Lautstärke das neue Album der jungen Punkband ”175R” anpreist. Im 5-Minutentakt fährt ein riesiger amerikanischer Monster-Truck mit den gemalten Gesichtern der Band am Laden vorbei. Auf der Videowand des Ladens läuft das Video der Gruppe und als ich später auf den Hauptplatz vor dem Bahnhof zurückkehre scheinen sich auf magische Weise die Videowände der verschiedenen Hochhäuser zu synchronisieren und Werbung für die Gruppe auszustrahlen. Ich bin geplättet: Du meine Güte, ist das eine Promotion! Wer das an diesem Tag nicht mitbekommen hat, hat Wahrnehmungsstörungen der fortgeschrittenen Art. Übrigens musste ich zwei Tage später aus einem anderen Grund wieder nach Shibuya und von der Gruppe war bereits nichts mehr zu sehen. Da waren schon wieder andere dran und die Fans sahen auch schon wieder anders aus.


Shibuya ist neben den grossen Kaufhausern wie Seibu oder oioi nicht nur das Einkaufszentrum, sondern auch eine der Vergnügungsmeilen. Kinos, Theater und Kneipen, für Unterhaltung ist gesorgt und was “Concert Hall” heisst, kann sich in der Realität schonmal als lärmende Patschinko-Halle herausstellen.

Und sieht man überschminkte Schulmädchen mit Louis Vuitton-Taschen, die vermutlich durch den Verkauf ihres Körpers reicher sind als ihre Eltern und die hier herumlaufen und ihre Handynummern an Geschäftsleute verteilen, dann bekommt all diese bunte Welt einen negativen und traurigen Beigeschmack. 

About

Willkommen auf Pyrolators Weblog


Links

Pyrolator
lauscht Musik
Pyrolators Brontologik blog
Pyrolators Facebook
Pyrolators MySpace
Pyrolators MP3s
Pyrolators max/msp-patches

atatak
fehlfarben
fxxkthemainframe [blog]
Lisa [blog]
Midori [blog]
Toastbrot [blog]
argh [blog]
tanith [blog]
Zauberhaft [blog]
Rahvin [blog]
tristesse deluxe[blog]
schockwellenreiter[blog]
lawblog [blog]
Ivy [blog]
Ahoi Polloi [blog]
Mundgeblasen [blog]
dingsprozessor [blog]
chitime [blog]
lucy [blog] im Augenblick still
re:sync [blog]
whistleblog [blog]
Sixtus [blog]
Der elektrische Reporter
Don Dahlmann
Spreeblick
Wirres.net [blog]
Indiepedia
ohgizmo
The Cool Hunter









WEBCounter by GOWEB
WEBCounter by GOWEB

Statistik

kostenloser Counter

  • Page Views: 1955632
  • Page rendered in 0.2359 seconds
  • Total Entries: 660
  • Total Comments: 602
  • Total Trackbacks: 1
  • Most Recent Entry: 03/07/2017 11:13 pm
  • Most Recent Comment on: 10/21/2017 06:57 pm
  • Total Members: 179
  • Total Logged in members: 0
  • Total guests: 5
  • Total anonymous users: 0
  • Most Recent Visitor on: 10/23/2017 06:50 pm
  • Most visitors ever: 1286 on 12/21/2006 09:01 am
  • Referrers