Dienstag, August 17, 2004

London 8

Am Offday haben wir uns ein bischen auf der Portobello-Road umgeschaut: Rough Trade sieht wie eh und je chaotisch aus, auch wenn gerade Staub gesaugt wurde. Da war Honest Jons als Plattenladen schon interessanter, besonders überrascht hat mich das nahezu vollständige Sortiment von “Basic Channel"-12"-inches und CD`s. Konnte nicht widerstehen und habe mir die “Versions” von Rhythm&Sound gekauft, auch wenn das eine deutsche Import-CD ist, aber ich hatte sie nirgentwo sonst rumstehen sehen - Rhythm&Sound begleitet mich schon einige Jahre und ist einfach klasse.

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Montag, August 16, 2004

London 7

Ein Herrenabend.

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Samstag, August 14, 2004

London 6

Nach knapp einer Woche steht nat?rlich auch der Besuch unserer Plattenfirma im Studio auf dem Programm, die gerne h?ren m?chten, was wir f?r Ergebnisse liefern.

4 der St?cke kommen sehr gut an, bei einem gibt es ein langes Schweigen und ein: “Ja, aber....eigentlich....mmmh, ich weiss auch nicht.” In erster Linie geht es um einen Effekt auf der Stimme, der die Nummer verwaschen klingen l?sst - kein Problem, fixen wir noch.

Dann geht es erstmal zum Essen und wir haben einen ziemlich lustigen Abend. Peinlich ist nur, dass zwischen Deutschen und Engl?ndern nicht alle Witze funktionieren: “It?s a joke, you know”, und das ist kein Sprach- sondern eher ein kulturelles Ph?nomen.

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Freitag, August 13, 2004

London 5

Ein anstrengender Tag im Studio. Über zu lange Zeit zu laut abgehört und dann etwas den überblick verloren - hoffentlich ist es was geworden, denn Ausfälle können wir uns bei der knappen Zeit nicht erlauben.

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Donnerstag, August 12, 2004

London 4

Wir konnten im Studio diesmal nicht so früh beginnen und hatten den Vormittag “zur freien Verfügung”. In Fussweite unserer Wohnung befinden sich die Camden Markets, ein gutes Beispiel für das immer noch schillernde London.

Hippie-Chic der swingin`60th existiert friedlich neben Punk- und 70er Vintage.

Räucherstäbchen-Duft neben Hanf-Läden und Essensgerüche mischen sich zu einer bunten Mixtur aus kulturellen Einflüssen der ganzen Welt. Irgentwie scheinen deutsche Armee-Jacken in Mode zu sein, denn die sieht man überall rumhängen.

Wer hier kein Geschenk findet, der hat offensichtlich einen edlen Geschmack, denn die angebotenen Waren scheinen nicht sehr hochwertig. Aber teuer ist es bis auf die hochpreisige HipHop-Kleidung nicht besonders.

Dann erstmal Pause mit einer Tasse Tee und die Gedanken schweifen lassen, denn gearbeitet wird dann doch noch und das bis in die Nacht.

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Mittwoch, August 11, 2004

London 3

Es klopft gegen Mittag an die Studiotür und es tritt F., der Sänger von T., mit einem unausgeschlafenen Blick und einem 5-Tagebart ein. Er hat den Charme des Zeitungsjungen von der Ecke und ein ebenso breites Lächeln, wie einen breiten schottischen Akzent. “Entschuldigt, dass ich so unausgeschlafen aussehe, aber ich komme gerade aus New York”. “Super, was gab es denn da, Arbeit?.” “Nein, nein, ich habe mir da ein Appartment gekauft, Mann war das ein Stress, jetzt hab ich ein Appartment, aber es steht noch völlig leer da....”. Wir stöhnen auf: “Oh Mann, immer diese reichen Popstars und ihre Sorgen.”. Er lächelt das sympatische Lächeln des Zeitungsjungen, der gerade beim Austragen einen Playboy hat mitgehen lassen.
Überhaupt ist die Atmosphäre hier nicht wie in solchen Mietstudios, die geleckt aussehen und in denen Menschen rumlaufen, die glauben sie seien gottähnlich, nur weil sie mal in irgenteinem Privatkanal aufgetreten sind. Hier ist es eher familär und locker, nur dass auf den Wänden in den Fluren keine Bilder hängen, sondern nur goldene CD`s`und Schallplatten erinnert daran, wo man sich befindet.

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Dienstag, August 10, 2004

London 2

In England soll es 20 verschiedene Beschreibungen für feinen Regen geben. Drei davon hatte ich bei meinen kurzen Ausflügen nach draussen:
Der seidige Sprühregen.
Der nadeldene Sprühregen.
Der gemeine Landregen.

Das klassisch englische Frühstück (Bacon, Eggs, Mushrooms, Sausage, Toast & Tea) nahmen wir mit einer alten Freundin von S. ein.

Sie war ihren Eltern früh weggelaufen und hat sich in London durchgeschlagen und harte Zeiten hinter sich. Sie lebt hier schon viele Jahre und kennt sich aus. Ihr Tipp: Summerset House. Eine wunderbare Location mit Ausstellungen und Gärten, dessen Programm sich wirklich gut liest: Air, Turin Brakes, Basement Jaxxs, Snow Patrol.

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Montag, August 09, 2004

London 1

Kein Urlaub. Ich bin mit S. hier um mit ihm die neue CD von unserem gemeinsamen Projekt “Bombay 1” zu mischen.
Es ist prächtig. Wir haben eine grosse Wohnung am Pimrose-Hill von der aus man eine Sicht ins Grüne hat. Sehr edel, man wohnt mitten in London und trotzdem im Grünen.

Gleich gehts in Studio, und ich bin schon sehr gespannt, denn es ist das Mayfair, wo sich die Kundenliste liest, wie das who is who der aktuellen Popgeschichte. Von aussen sieht das ziemlich unscheinbar aus.....

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Freitag, August 06, 2004

Handystreik

Da hat der grosse Don Dahlmann mal nachrecherchiert und was ist mit dem Handystreik von heute? Nix is, alles nur billige email-Adressensammlung, und die Medien fallen drauf rein. Also: Fr?hlich weitertelefoniert !

Dienstag, August 03, 2004

Earthview

Einfach mal auf die Erde schauen vom Weltraum aus.
Wie w?rde der Mond uns jetzt sehen? Wie sieht Berlin in der Nacht aus dem Weltall aus?
Gibts hier: Earthview.
Leider kann man nicht besonders nah reinzoomen, ansonsten sehr sch?n, wie guter Globus eben so ist.

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