Mittwoch, August 11, 2004

London 3

Es klopft gegen Mittag an die Studiotür und es tritt F., der Sänger von T., mit einem unausgeschlafenen Blick und einem 5-Tagebart ein. Er hat den Charme des Zeitungsjungen von der Ecke und ein ebenso breites Lächeln, wie einen breiten schottischen Akzent. “Entschuldigt, dass ich so unausgeschlafen aussehe, aber ich komme gerade aus New York”. “Super, was gab es denn da, Arbeit?.” “Nein, nein, ich habe mir da ein Appartment gekauft, Mann war das ein Stress, jetzt hab ich ein Appartment, aber es steht noch völlig leer da....”. Wir stöhnen auf: “Oh Mann, immer diese reichen Popstars und ihre Sorgen.”. Er lächelt das sympatische Lächeln des Zeitungsjungen, der gerade beim Austragen einen Playboy hat mitgehen lassen.
Überhaupt ist die Atmosphäre hier nicht wie in solchen Mietstudios, die geleckt aussehen und in denen Menschen rumlaufen, die glauben sie seien gottähnlich, nur weil sie mal in irgenteinem Privatkanal aufgetreten sind. Hier ist es eher familär und locker, nur dass auf den Wänden in den Fluren keine Bilder hängen, sondern nur goldene CD`s`und Schallplatten erinnert daran, wo man sich befindet.

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Dienstag, August 10, 2004

London 2

In England soll es 20 verschiedene Beschreibungen für feinen Regen geben. Drei davon hatte ich bei meinen kurzen Ausflügen nach draussen:
Der seidige Sprühregen.
Der nadeldene Sprühregen.
Der gemeine Landregen.

Das klassisch englische Frühstück (Bacon, Eggs, Mushrooms, Sausage, Toast & Tea) nahmen wir mit einer alten Freundin von S. ein.

Sie war ihren Eltern früh weggelaufen und hat sich in London durchgeschlagen und harte Zeiten hinter sich. Sie lebt hier schon viele Jahre und kennt sich aus. Ihr Tipp: Summerset House. Eine wunderbare Location mit Ausstellungen und Gärten, dessen Programm sich wirklich gut liest: Air, Turin Brakes, Basement Jaxxs, Snow Patrol.

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Montag, August 09, 2004

London 1

Kein Urlaub. Ich bin mit S. hier um mit ihm die neue CD von unserem gemeinsamen Projekt “Bombay 1” zu mischen.
Es ist prächtig. Wir haben eine grosse Wohnung am Pimrose-Hill von der aus man eine Sicht ins Grüne hat. Sehr edel, man wohnt mitten in London und trotzdem im Grünen.

Gleich gehts in Studio, und ich bin schon sehr gespannt, denn es ist das Mayfair, wo sich die Kundenliste liest, wie das who is who der aktuellen Popgeschichte. Von aussen sieht das ziemlich unscheinbar aus.....

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Freitag, August 06, 2004

Handystreik

Da hat der grosse Don Dahlmann mal nachrecherchiert und was ist mit dem Handystreik von heute? Nix is, alles nur billige email-Adressensammlung, und die Medien fallen drauf rein. Also: Fröhlich weitertelefoniert !

Dienstag, August 03, 2004

Earthview

Einfach mal auf die Erde schauen vom Weltraum aus.
Wie würde der Mond uns jetzt sehen? Wie sieht Berlin in der Nacht aus dem Weltall aus?
Gibts hier: Earthview.
Leider kann man nicht besonders nah reinzoomen, ansonsten sehr schön, wie guter Globus eben so ist.

Montag, August 02, 2004

Durst

Der heutige Drink des Abends:

1/2 Teil Pfirsichlikör (Bahles, Kaub am Rhein)
1 Teil Roibos/Zitronengras-Tee eisgekühlt (Reformhaus)
2 Teile Rote Schorle (Aldi)

Erfrischend, lecker und macht locker.

Samstag, Juli 31, 2004

The Telephone

Kurzweiliges optisch gut gemachtes Online-Rätsel: The Telephone

Freitag, Juli 30, 2004

Tropical Food - Give me the heat

Es ist schwül, es ist feucht, und eigentlich will ich mich nicht beschweren, denn ich liebe dieses Wetter - ich mag die Tropen. Jedenfalls besser als frieren. Vor allem mag ich die tropische Küche.
Ich liebe z.B. die Küche Senegals und wer schonmal ein Yassa oder ein gutes Mafé gegessen hat, weiss wovon ich rede. Die Schärfe kann atemberaubend sein, aber das ist bei dem Wetter nur gut. Immer wenn ich in Holland bin kaufe ich mir neuerdings Gewürzsaucen von Mama Africa`s, deren Zusammensetzung tatsächlich der afrikanischen Küche sehr nahe kommt. Die Piri-Piri-Sauce dieser Firma erreicht 9 von 10 “Schärfepunkten” und ist mit Vorsicht zu geniessen, die “Red Chilli"-Sauce kommt auf dieser Skala nur auf 6 Punkte und ist scharf aber ungemein aromatisch.
Wer allerdings eher die Küche jeneits des Atlanik bevorzugt, dem sei die Seite Spicy-Cooking (Canjun Kitchen, Jamaican, Caribbean) empfohlen, allerdings ist die Auswahl dort nicht besonders gross, zum ersten Testen aber eine gute Ausgangsbasis.

Mittwoch, Juli 28, 2004

Ten Years

Ein weiteres Weblog, dass mir sehr gut gefällt, ist das mehrfach ausgezeichnete Fotolog ten years of my life des Amerikaners Matthew Haughey. Einfach nur schöne Fotos, jeden Tag ein neues.

Dienstag, Juli 27, 2004

Trashlog

Nein, kein Weblog. Mehr als zwei Jahre sammelt Nico van Hoorn jetzt schon jeden Tag ein keines Stück Müll und zeigt es in seinem Trashlog. Ob er die Sachen auch alle aufbewahrt? 

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