Sonntag, April 13, 2008

Mittelwesten und zurück

Hier ein paar Eindrücke der Tour.
Nach dem Niedergang der Automobilindustrie sieht Detroit in machen Stadtteilen so aus, wie auf dem folgenden Foto. Aber es scheint wieder aufwärts zu gehen, sodass es ein wildes Gemisch aus gut-in-Ordnung-neu-bezogen, verlassen-verfallen und schon-ewig-bewohnt ergibt.




Am weitesten westlich waren wir in Cedar Rapids, Iowa. Ganz relaxed, da gab es im CSPS, wo wir gespielt haben auch eine Ausstellung, wo folgende Installation zu bewundern war. Eigentlich ganz simpel mit wassergefüllten Plastiktüten, aber sehr schön anzuschauen.



Trotz all der Hunderten und Hunderten von Kilometern haben wir nicht den Spass verloren. Hier spielen Vicky, einer der Tänzer und Wendé, unser Gitarrist Billard, unterstützt werden sie vom anderen Tänzer “As Zoko Zoko”. Es kommt zum entscheidenden Stoss..........



Das ganze war in Yellow Springs, Ohio - eine echte Hippie-Stadt, wie sie von Fahrradtouristen und jungen Freaks gerne besucht und bewohnt wird.



Weiter in das sehr angenehme Chicago. Wenn man aus NY kommt, stellt man sich lauter Fragen wie: “Wie schaffen die das, die Stadt SO sauber zu halten, trotz ihrer Grösse?”, “Warum haben hier alle Strassen keine Schlaglöcher?” und “Warum läuft hier spät am Abend kaum mehr jemand rum?”.  Trotz all der schnieken Sauberkeit hier ein leerstehendes Theater im Norden der Stadt.



Touren in den US bedeutet aber auch: Fastfood an den Autobahnen. Hier ein Beispiel für die perfide Werbung einer Fastfood-Kette, auf die Musiker nach den Konzerten in der Nacht nur allzugerne hereinfallen. Yummy.



Aaaah - zurück in New York. Off-Day. Morgen geht es nach South-Carolina. Kann man das glauben? So viele Kilometer?


Dienstag, April 01, 2008

neue Live-Termine

Hier sind die neuen Live-Termine von Burkina Electric, mit denen ich gerade wieder auf Tour bin, diesmal ohne Workshops ...
Wenn also jemand “in der Gegend” ist, bitte melden, ich sorge dann für einen Eintrag auf der Gästeliste.
2.4.  Beachland Ballroom - Cleveland, Ohio
3.4.  Arab American National Museum - Dearborn, Michigan (Nähe Detroit)
5.4. CSPS/Legion Arts - Cedar Rapids, Iowa
6.4.  Peach’s Grill - Yellow Springs, Ohio
7.4. Ravari Room - Columbus, Ohio
9.4. Old Town School of Music - Chicago, Illinois
14.4. University of South Carolina - Colombia, South Carolina
19.4. The Shrine, Harlem - New York, New York

Donnerstag, März 20, 2008

Spielchen für Kassierer

Jetzt habe ich so lange nicht von mir hören/lesen lassen, da will ich mich doch wenigstens mit einem kleinen Spielchen zurückmelden.
Es ist so etwas wie Pacman für Supermarkt-Kassierer, denn man muss das Männchen mit der Zahlentastatur steuern.
Hier zu finden.

Sonntag, Februar 24, 2008

Kontraste

Die letzten beiden Konzerte der Tour waren äusserst kontrastreich: Das Eine an der Eastman School Of Music, zusammen mit einem Kammermusikensemble.




Das Zweite im Herzen von Harlem,NY im Club The Shrine.



Und das wunderbare: In beiden Locations sind die Leute abgegangen, haben getanzt und offensichtlich viel Spass......

Donnerstag, Februar 14, 2008

workshops

Jetzt haben wir die Workshops und Schulkonzerte sowohl in Philadephia, als auch in Erie hinter uns gebracht. Es waren interessante Erfahrungen. Jede Klasse ist total anders. Da gibt es brave katholische Schulen und wilde Mittelschulen, die am Schluss dann aber ähnlich offen reagierten.




Da gibt es Spezialklassen mit Fällen von Mehrfachmissbrauch in der Familie, die mit einem ganzen Betreuerstab anrückten, überhaupt nicht verstört, sondern total neugierig auf alles reagierten, was wir vorschlugen. Und es gab Klassen, die einfach nur möglichst schnell selber trommeln und spielen wollten und unsere Instrumente in Beschlag nahmen.



Wir haben von allen Seiten grossartige Unterstützung erhalten und viele waren so begeistert, dass sie uns wieder einladen wollen. Die Arbeit mit Kindern hat auch grossen Spass gemacht und ich würde mir ähnliche Projekte auch in Deutschland wünschen (wenn es sie nicht schon gibt....)



Nicht nur Erfahrungen haben wir gewonnen, auch viele Grüsse, kleine Geschenke, wie Valentines-Karten und kleine gemalte Impressionen.


Donnerstag, Februar 07, 2008

Schulkonzerte

Es ist nicht einfach eine US-Tour für eine so unbekannte Gruppe wie ”Burkina Electric” zusammenzubekommen. Manche Veranstalter lassen sich nur auf “Spielen-gegen-Eintritt” ein, manche nicht einmal auf das, sondern geben nur Eintrittskarten aus, die man dann selber verkaufen soll/darf. Damit lassen sich Flugkosten und Unterbringung natürlich nicht finanzieren. Hilfreich sind da öffentliche Förderungen. Beim ersten Teil unserer Tour haben wir Workshops in Schulen gemacht, dieses Mal sind es Konzerte in Schulen rund um Philadephia.




Bei ersten Konzert in einer Elementary School waren wir schon sehr über den Zuspruch angetan. 530 kleinere Kinder versammelten sich in einer Turnhalle und haben nicht nur gelauscht, sondern mitgesungen und getanzt.



Was allerdings beim zweiten Konzert in einer Middle-School passierte, war schon sehr ungewöhnlich. Nicht nur, dass uns die ungefähr 750 anwesenden Kinder nach jedem Song so schrien, als wären wir die hippste Popgruppe - sie waren auch sonst kaum zu bremsen. Als unsere Sängerin Mai Lingani ein paar Kinder auf die Bühne holte, um mit ihnen zu tanzen, war kein Halten mehr. Wir hatten kaum mehr selber Raum zu spielen. Macht Euch einen Eindruck von den Ereignissen.....


Samstag, Februar 02, 2008

Whitney Live

Gestern war nun unser Konzert im Whitney und es ist alles sehr gut gelaufen. Was ich nicht wusste: Freitags ist er “pay what you want"-Tag im Whitney, was soviel bedeutet wie “Tag der offenen Tür” und was wiederum bedeutet dass es sehr voll war. Fotos werde ich später noch zeigen, selber konnte ich natürlich keine machen, deshalb hier nur das Programmheft......



Meine nächsten Konzerte sind mit “burkina electric” in der Nähe von Philadephia, in Erie, in Rochester und dann wieder NY (insgesamt 11), sodass ich noch einige Zeit in den USA bleibe - wenn jemand den genauen Tourplan haben will, kann sich gerne melden....

Montag, Januar 21, 2008

Konzert im Whitney Museum

Das nächste Konzert von mir, auf das ich Euch hinweisen möchte, ist der Auftritt mit Helga Davis & Lukas Ligeti zur Ausstellung von Kara Walker im Whitney Museum Of American Art (945 Madison Ave. at 75th St., New York) am 1. Februar. Der Beginn ist um 20:00 Uhr. Auch die Ausstellung selber ist sehr sehenswert, eine Verarbeitung der Geschichte der Schwarzen, insbesondere der Anfänge und der Sklaverei in Scherenschnitten - aussergewöhnlich.


Samstag, Januar 05, 2008

Auftritt im Hiro Ballroom



Also in diesem coolen Laden trete ich nächste Woche mit Burkina Electric auf. Wer also am 12.1.08 “zufällig” in NYC ist, ist herzlich eingeladen. Der Hiro Ballroom ist im Maritime Hotel 363W, 16th St.  - der Auftritt ist schon um 19:30 Uhr, wenn Ihr wollt versuche ich Gästeliste klar zu machen.....

Dienstag, Januar 01, 2008

Poll ist toll 2007 - Teil 3

Matt Berninger, Sänger der New Yorker Gruppe “The National” sagte, dass die Musik ihrer Gruppe die Hörer möglicherweise nicht sofort in ihren Bann zieht, sondern “wie alter Wein” reifen muss. In der musikalischen Umgangssprache nennt man das einen “grower” - ein Album das bei jedem Hören wächst. Und genau das ist bei mir nicht passiert. Als ich ihr neues Album “Boxer” zum ersten Mal hörte, wusste ich es: Diese CD wird mich noch Jahre begleiten. Diese Platte ist schlichtweg ganz gross. Und hier bedeutet Grösse nicht Pathos wie bei U2 oder Coldplay. Hier spricht die Grösse aus den Songs und Arrangements, weil man spürt, dass sich die Gruppe diesmal wirklich alle (Studio-)Zeit genommen hat, genau einen Mittelweg zwischen Reduziertheit und Ausdruck zu finden und trotzdem mächtige Meldodiebögen zu kreieren. Die Gruppe selber nennt Einflüsse von den Pixies, Bob Dylan, The Smith oder Tom Waits, und zwischen Indie, Folk und Rock erschafft die Band auf “Boxer” einen sehr eigenständigen Sound. Für mich im Jahre 2007 die Platte des Jahres.


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