Nun ist es auch dieses erschienen: Das neue Album der Fehlfarben “Glücksmaschinen”, über deren Entstehung ich ja schon im letzten Jahr berichtet habe.
Hier das Video zur CD:
Wir haben selber bei atatak noch keine Exemplare vorrätig, wenn Ihr bestellen wollte, dann am besten bei HIER bei Amazon, da fliessen die Verkäufe wenigstens in die Chart-Wertung ein, vielleicht schaffen wir es ja hinein.....
Einen sehr schönen Sampler mit elektronischer Musik kann man hier downloaden. Jeder Betrag ab einem Dollar wird dafür an die Organisation “Ärzte ohne Grenzen” nach Haiti gespendet. Insgesamt 27 internationale Künstler sind beteiligt und das Ganze wurde von der monome-community initiiert.
Nun ist sie endlich erschienen: burkina electric - Paspanga. Das Cover des Designers Riley Hooker gefällt uns allen so gut, dass ich es erst einmal ganz gross zeigen möchte:
Hier ist noch eine genaue Beschreibung des Projekts auf der Webseite unseres neuen Labels Cantaloupe zu lesen. Die ersten Kritiken klingen schon einmal sehr gut, z.b. hier in der NY-Times.
Seltsamerweise ist die CD in Deutschland besonders preiswert, wahrscheinlich aufgrund des Dollarkurses, wenn ihr sie also für unter 10 Euro kaufen wollt, dann am besten hier bei Amazon.
Gestern wurde bei KEXP 90.3 Seattle unsere live performance aus den cutting room studios ny übertragen, wo am Samstag 4 Stücke von uns (burkina electric) aufgenommen wurden. Eines jener respekteinflössenden Studios mit von goldenen und platinen Schallplatten und CDs verhängte Wände und einem Mischraum mit einem ebenso beeindruckenden SSL9000- Mischpult und einer rückwärtgen Sicht auf die Skyline NY - da wusste man gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte. Die Crew und der Besitzer stellten sich aber als äusserst nett und so überhaupt nicht arrogant heraus, nur die Radioübertragung habe ich prompt verpasst - soll aber bald als podcast vorliegen, bin gespannt, wie es klingt.
Das Release der neuen CD von “burkina electric” steht kurz bevor und wir feiern morgen ein Release-Konzert im Hiro-Ballroom ( 9th avenue betw.16th and 17th street NYC). Wer gerade in der Stadt ist, bitte melden, vielleicht kann ich jemand auf die Gästeliste bringen. Die Presse vorab war auf jeden Fall gut und es wird bestimmt voll.....(z.b. hier im Brooklynvegan). Zur CD dann später mehr.
Mir fehlt ganz einfach die Zeit um so umfangreich über die Auswahl meiner Favoriten für das Jahr 2009 zu schreiben, wie in den letzten Jahren, trotzdem hier wieder mein ganz persönlicher Poll:
CD des Jahres war für mich diesmal:
Dirty Projectors “Bitte Orca” - Seltsam, so oft höre ich diese CD gar nicht, es ist nicht gerade DER eingängigste oder angenehmste Wohlklang, besonders die Stimme von Dave Longstretch geht mir spätestens nach dem vierten Stück ein bisschen auf die Nerven. Trotz alledem für mich als Synthesizer-Spieler eine gitarristische Offenbarung, jemand der auf so eigenwillige Weise Einflüsse aus Klassik, Afrika, des Folk, Rock und “No New York” der 80er verknüpft und damit seinen eigenen Stil erschafft, das ist wirklich neuartig. Schon vor 2 Jahren ist seine Band in Brooklyn im Silent Barn aufgetreten und hat mich so umgehauen, da waren sie noch viel experimenteller. Bitte Orca ist poppiger und erscheint auskomponierter oder arrangierter als alles was die Band zuvor gemacht hat und das hat ihr die Tür bis zu Konzerten mit Björk und David Byrne weit aufgestossen. Absoluter Anspieltipp: “No Intention” - so ein geniales Solo habe ich schon lange nicht gehört.
Hier noch das Video aus dem Silent Barn:
Und weil es so schön ist, gleich noch eine aktuelle Live-Version von “No Intention” hinterher (allerdings ohne das Solo):
Weitere Favoriten im letzten Jahr waren:
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The Field - “Yesterday and Today”. Klingt vielleicht altbacken und nach den frühen 90ern, aber höre ich wirklich gerne, besonders die tolle Version von “Everybody’s got to learn sometime”, wo immer wieder ein Takt zuviel eingeschoben wird und das Stück dadurch eine unglaubliche Spannung erhält.
Dan Deacon - “Bromst”. Der Mann kann auch anders, als seine happening-artigen Soloauftritte in seiner Mischung aus Dervisch, Fernsehprediger und Ringelpiez mit Anfassen. Hier geht es fast schon ernsthaft zu, postminimal, viele sinusartige Klänge, aber hier und da scheint er wieder durch, der abgedrehte Gnom aus dem Harmonizer in full speed. Erfrischend.
Gerne gehört ausserdem die Alben Ellipse von Imogen Heap, und XX von The XX, aber die kennt ja wahrscheinlich sowieso schon jeder. Welche CD vielleicht nicht so bekannt ist, aber auch eine echte Empfehlung für alle, die auf dem “malinesischen Sound” stehen: I Speak Fula von Bassekou Kouyate. Er spielt seine Ngoni, ein kleines Saiteninstrument einfach erfrischend und neuartig und ist ein neuer Star in der afrikanischen Musik geworden.
Am Tag nach der Opernaufführung waren wir (burkina electric) noch zu einem Gastspiel im “Moods” eingeladen - ein überaus moderner Club in der Nähe der Oper und des Casinos, der erst letztes Jahr eröffnet wurde.
Man beachte, dass einen das Wasser zu beiden Seiten der Treppe in einer Art Wasserfall begleitet, sehr nette architektonische Idee.
Der Club “Moods” ausgestattet mit modernster Licht- und Tontechnik.
Zum Festival “Monaco Dance Forum” waren wir zusammen mit dem Ballett von Karole Armitage eingeladen. Ein sehr schönes Opernhaus mit überaus freundlichen Mitarbeitern und einem begeisterten Publikum machten das Ganze zu einem gelungenen Auftritt.
Eine Art Adventskalender ist in diesem Jahr eine Veranstaltungsreihe in der Berger Kirche in der Düsseldorfer Altstadt, bei der ich auch ein Konzert geben werde. Man öffnet ein Türchen und weiss nicht, was sich dahinter befindet: Jeden Tag wird einer von 24 Künstlern auftreten, aber wer ist eine Überraschung. Um 18:30Uhr gibt es einen Teller Suppe, danach tritt jeweils ein Künstler oder eine Gruppe auf. Wegen dieses Überraschungseffekts werde ich Euch auch nicht verraten, wann ich auftrete…
Hier eine Webseite mit allen Informationen zur Veranstaltung: http://diesstueckzeit.de/
Achso: Der Eintritt ist übrigens frei !