Montag, August 16, 2004

London 7

Ein Herrenabend.

[Eintrag gel?scht]

Samstag, August 14, 2004

London 6

Nach knapp einer Woche steht nat?rlich auch der Besuch unserer Plattenfirma im Studio auf dem Programm, die gerne h?ren m?chten, was wir f?r Ergebnisse liefern.

4 der St?cke kommen sehr gut an, bei einem gibt es ein langes Schweigen und ein: “Ja, aber....eigentlich....mmmh, ich weiss auch nicht.” In erster Linie geht es um einen Effekt auf der Stimme, der die Nummer verwaschen klingen l?sst - kein Problem, fixen wir noch.

Dann geht es erstmal zum Essen und wir haben einen ziemlich lustigen Abend. Peinlich ist nur, dass zwischen Deutschen und Engl?ndern nicht alle Witze funktionieren: “It?s a joke, you know”, und das ist kein Sprach- sondern eher ein kulturelles Ph?nomen.

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Freitag, August 13, 2004

London 5

Ein anstrengender Tag im Studio. Über zu lange Zeit zu laut abgehört und dann etwas den überblick verloren - hoffentlich ist es was geworden, denn Ausfälle können wir uns bei der knappen Zeit nicht erlauben.

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Donnerstag, August 12, 2004

London 4

Wir konnten im Studio diesmal nicht so früh beginnen und hatten den Vormittag “zur freien Verfügung”. In Fussweite unserer Wohnung befinden sich die Camden Markets, ein gutes Beispiel für das immer noch schillernde London.

Hippie-Chic der swingin`60th existiert friedlich neben Punk- und 70er Vintage.

Räucherstäbchen-Duft neben Hanf-Läden und Essensgerüche mischen sich zu einer bunten Mixtur aus kulturellen Einflüssen der ganzen Welt. Irgentwie scheinen deutsche Armee-Jacken in Mode zu sein, denn die sieht man überall rumhängen.

Wer hier kein Geschenk findet, der hat offensichtlich einen edlen Geschmack, denn die angebotenen Waren scheinen nicht sehr hochwertig. Aber teuer ist es bis auf die hochpreisige HipHop-Kleidung nicht besonders.

Dann erstmal Pause mit einer Tasse Tee und die Gedanken schweifen lassen, denn gearbeitet wird dann doch noch und das bis in die Nacht.

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Mittwoch, August 11, 2004

London 3

Es klopft gegen Mittag an die Studiotür und es tritt F., der Sänger von T., mit einem unausgeschlafenen Blick und einem 5-Tagebart ein. Er hat den Charme des Zeitungsjungen von der Ecke und ein ebenso breites Lächeln, wie einen breiten schottischen Akzent. “Entschuldigt, dass ich so unausgeschlafen aussehe, aber ich komme gerade aus New York”. “Super, was gab es denn da, Arbeit?.” “Nein, nein, ich habe mir da ein Appartment gekauft, Mann war das ein Stress, jetzt hab ich ein Appartment, aber es steht noch völlig leer da....”. Wir stöhnen auf: “Oh Mann, immer diese reichen Popstars und ihre Sorgen.”. Er lächelt das sympatische Lächeln des Zeitungsjungen, der gerade beim Austragen einen Playboy hat mitgehen lassen.
Überhaupt ist die Atmosphäre hier nicht wie in solchen Mietstudios, die geleckt aussehen und in denen Menschen rumlaufen, die glauben sie seien gottähnlich, nur weil sie mal in irgenteinem Privatkanal aufgetreten sind. Hier ist es eher familär und locker, nur dass auf den Wänden in den Fluren keine Bilder hängen, sondern nur goldene CD`s`und Schallplatten erinnert daran, wo man sich befindet.

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Dienstag, August 10, 2004

London 2

In England soll es 20 verschiedene Beschreibungen für feinen Regen geben. Drei davon hatte ich bei meinen kurzen Ausflügen nach draussen:
Der seidige Sprühregen.
Der nadeldene Sprühregen.
Der gemeine Landregen.

Das klassisch englische Frühstück (Bacon, Eggs, Mushrooms, Sausage, Toast & Tea) nahmen wir mit einer alten Freundin von S. ein.

Sie war ihren Eltern früh weggelaufen und hat sich in London durchgeschlagen und harte Zeiten hinter sich. Sie lebt hier schon viele Jahre und kennt sich aus. Ihr Tipp: Summerset House. Eine wunderbare Location mit Ausstellungen und Gärten, dessen Programm sich wirklich gut liest: Air, Turin Brakes, Basement Jaxxs, Snow Patrol.

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Montag, August 09, 2004

London 1

Kein Urlaub. Ich bin mit S. hier um mit ihm die neue CD von unserem gemeinsamen Projekt “Bombay 1” zu mischen.
Es ist prächtig. Wir haben eine grosse Wohnung am Pimrose-Hill von der aus man eine Sicht ins Grüne hat. Sehr edel, man wohnt mitten in London und trotzdem im Grünen.

Gleich gehts in Studio, und ich bin schon sehr gespannt, denn es ist das Mayfair, wo sich die Kundenliste liest, wie das who is who der aktuellen Popgeschichte. Von aussen sieht das ziemlich unscheinbar aus.....

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Mittwoch, Juli 21, 2004

Er?ffnung des Rock & Popmuseums Gronau

Heute war die Er?ffnung des deutschlandweit wohl einzigen Rock&Pop-Museums. 15 Jahre der Planung einige Jahre der Realisation sind nun zu einem Ergebnis gekommen, das sich sehen lassen kann.

Zu sehen sind nicht nur Exponate, wie die Handschuhe von Marlene Dietrich (Rock und Pop??), die Mundharmonika von Bob Dylan, die Totenmaske Rio Reisers oder der elektrische Bass der fr?hen Stones, das w?rde die Sache wohl zu einfach in Richtung eines rein verwaltenden Museums machen. Neben Videos ist ?ber Touch-Screens eine Datenbank abrufbar, geordnet nach musikalischen Zeitstr?mungen, die st?ndig erweitert werden soll und somit lebendige Zeitgeschichte widerspiegelt. Klangobekte und ein sehr sch?n durchdachtes “Schubladensystem” mit Sounds runden die Ausstellung ab.

Warum es mich dahin verschlagen hat? Ihr erinnert vielleicht noch an die Ausstellung
“Zur?ck zum Beton” in der D?sseldorfer Kunsthalle, die von den Anf?ngen des Punk und New Wave in Deutschland handelte. Hier war die Brontologik ausgestellt, die ich mit Werner Lambertz zusammen gebaut hatte. Da dies einer der ersten flexiblen digitalen Sequenzer (auf Steckfeldbasis) ist, haben sich auch die Ausstellungsmacher in Gronau daf?r interessiert. Habe ich mir gedacht: Ehe das Ding bei mir im Keller rumsteht, dann schon lieber da, denn im Zeitalter des Laptops will ich das Teil sowieso nicht mehr mit mir herumschleppen. Und sie haben es wirklich sch?n ein eine Vitrine gesteckt, dabei funktioniert es sogar noch, auf dem Bild rechts zu sehen:

Es gab jedenfalls Schnittchen und Getr?nke und unser Ministerpr?sident Steinbr?ck war da und der Vesper und der Landrat und der B?rgermeister und Peer hat eine echt gute Rede gehalten, nein im Ernst ich hatte bisher nur ein etwas diffuses Bild des Chefs unserer Landesregierung, aber das hat mich ?berzeugt.
Gronau ist ?brigens die Geburtsstadt von Udo Lindenberg und der war nat?rlich auch da und hat ein Konzert gegeben und es wurde auch gleich der Platz des Museums nach ihm benannt. Was ich in diesem Zusammenhang auch nicht schlecht fand: Der “Arbeitskreis Umwelt” protestierte vor dem Geb?ude gegen einen Ausbau der Urananreicherungsfirma Urenco, welche einer der Sponsoren des Museums sind und hatten Udo dazu aufgefordert dazu Stellung zu beziehen und mit ihm ein paar Minuten Mahnwache abzuhalten. Das hat er gemacht und sich dazu gestellt und das auch noch im pressem?ssig richtigen Moment - Herr Lindenberg, Respekt.

Donnerstag, Juni 10, 2004

meins meins meins

Scheveningen. Ich musste zum Meer. Mal frische Luft atmen und den Heuschnupfen vergessen. Das ist 240km weg und normalerweise in 2 1/2 Stunden ist man da. Es hat 4 Stunden gedauert, die Autobahn war voll mit holl?ndischen Autos.
Es war noch nicht soviel los, Touristen kommen wohl erst, wenn es richtig warm wird.

Daf?r aber viel Seeluft und die Rufe der M?ven.
“meins, meins”.
Holland ist im Taumel der Fussball-Europameisterschaft. (Zu Fussball-Ereignissen lieber nicht mit deutschem Auto nach Holland fahren, nur gut, dass es noch nicht losgeht.) Die Gesch?fte und Strassen sind teilweise festlich geschm?ckt. Was ist egal, es z?hlt nur die Farbe:

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