Donnerstag, September 09, 2004

Die Bahnhofsgegend

Gilt in Deutschland die Bahnhofsgegend als eher schmuddelig und es sammeln sich h?ufig billige Absteigen und Imbissbuden, so ist in Japan ein Bahnhofes der zentrale Punkt eines Stadtteils und h?ufig von Luxushotels und Einkaufs-Malls umgeben. Sicher liegt das auch daran, dass viel intensiver der ?ffentliche Nahverkehr genutzt wird und so die Bahnhofsn?he ansich schon ein Zeitvorteil darstellt.

Ich habe ein gutes Hotel erwischt und es liegt zentral an der Central-Station in Yokohama. ?ber ein Areal von sch?tzungsweise einem Quadratkilometer ist hier das Einkaufszentrum der Stadt. 9 Etagen nach oben und drei nach unten wandelt man durch endlose Shopping-Malls und Kaufh?user die inneinanderfliessen, verbunden durch Rolltreppen. Kleine Gesch?fte wechseln ich mit Grossen ab, Restaurants, Blumenst?nde, Oasen in denen man sich den verspannten R?cken massieren lassen kann, Beratungscentren f?r Aromatherapie, Superm?rkte, Kleider, CD`s, Regionales aus Okinawa - ich weiss wirklich nicht, was es dort nicht gibt. Einmal habe ich schon fast den ?berblick verloren und habe mich ganz sch?n verlaufen. In 20 Minuten kann ich in Shibuya oder Shinjuku, den pulsierenden Zentren Tokyos sein, aber das hier reicht f?rs erste.

Mittwoch, September 08, 2004

Vorurteile leicht gemacht

Es ist mein vierter Besuch in Japan und ich bin immer wieder ?berrascht in Deutschland diesselben Vorurteile zu h?ren:
?Kennen Japaner denn auch K?se??, ?Sehen die nicht alle gleich aus??, ?Die l?cheln doch immer?. Das nervt. Wenn Ihr einen Japaner trefft, seid bitte so gut und behandelt ihn ganz normal, ok?

Hier ein paar Vorurteile, die ich ausr?umen m?chte:
Vorurteil Nr.1. Ich w?rde da nicht klarkommen, schon alleine wegen dem Essen.
Also: Japan ist eines der entwickelsten Industrienationen der Welt. Warum soll es in einer Grossstadt wie Tokyo nicht einfach m?glich sein zu ?berleben?. Fakt ist: Es gibt hier Fastfood-Ketten, wie in jeder anderen Grossstadt. Wahrscheinlich gibt es in Tokyo mehr ?Starbucks?, als in ganz Deutschland zusammen. Die japanische K?che hat auch in einigen Auspr?gungen Einzug in Deutschland gehalten (Sushi), andere Gerichte sind vielleicht nicht so bekannt, aber in der Regel ?usserst lecker und vielfach gesund. Die Krokette wurde von den Holl?ndern eingef?hrt und bekommt man in fast jedem Supermarkt, Das Schnitzel in seiner japanischen Auspr?gung ist dem deutschen nicht un?hnlich und ?berall sind leckere Sandwiches zu haben. Suppen, Reisgerichte und Currys, die Auswahl ist gigantisch. Und: In den Auslagen ist fast jeden Gericht in 1:1 Kunststoff nachgebaut, da braucht man nur auszusuchen.
Vorurteil Nr.2 Ich komme da nicht klar, weil ich die Schriftzeichen nicht lesen kann und deshalb auch nicht U-Bahn fahren kann.
Die Ansagen der Stationen in der U-Bahn sind auch in Englisch und sollte dies auf kleinen Linien mal nicht der Fall sein, so sind auf allen Stationen Schilder in englischer Beschriftung. Sicher kann man die Zeichen nicht lesen, oder man hat es gelernt, aber trotzdem kommt man klar, glaubt es mir.
Vorurteil Nr.3 Ich kann mir Japan sowieso nicht leisten, da kostet alles das doppelte habe ich geh?rt.
Schaut Euch den Yen zu Euro-Kurs an und Ihr werdet beobachten, dass der Euro zur Zeit sehr stark ist. Die Preise in Tokyo sind mit denen in einer deutschen Stadt vergleichbar. Die Mieten bleiben auf hohem Niveau, aber das t?gliche Leben ist nicht teurer, als in Deutschland. Zwei Dinge sind sogar vergleichbar billiger: Telefonieren und der ?ffentliche Nahverkehr. Selbst mein Fr?hst?ck ist in der Regel billiger, als belegte Brote aus der B?ckerei.

Dienstag, September 07, 2004

Peinlich

Meine Seite war kurzzeitig offline, da ich ?ber Personen geschrieben habe, die etwas dagegen haben.
Diese Beitr?ge habe ich nun gel?scht oder editiert (und als solche gekennzeichnet, damit sie nicht komplett wirr erscheinen) und hoffe, dass ich die Geschichte damit zwar nicht zur?ckdrehen, aber zumindest den entstanden Schaden lindern kann.
Das tut mir leid, wirft aber auch ein Problem der Weblogs im Allgemeinen auf: Welche Personen darf man namentlich nennen, welche nicht? Viele Blogs verwenden die L?sung von Personen A. oder B. zu reden, andere nennen sie beim Namen. Oder anders gefragt, wo ist der Trennungsstrich zwischen eher journalistischen Betrachtungen und privatem Tagebuch?
Ich f?hle mich jedenfalls erst einmal wie “vor den Bug geschlagen” und weiss nicht so recht wie das Blog hier weitergehen soll.

Samstag, August 28, 2004

Club-Gig

Gestern Abend hatte ich mit meiner Gruppe Fehlfarben noch einen kleinen Club-Gig in Trier.

Es gibt ein Stück, bei dem ich nur im Mittelteil mitspiele und es bleibt mir Gelegenheit ein paar Fotos zu machen.

Heute geht es allerdings schon wieder nach Tokyo weiter und ich weiss nicht, ob ich die Zeit finde dort mein blog weiterzuführen, oder einen Internet-Anschluss im Hotel habe. Also liebe Leser, stellt Euch auf eine 10-tägige Pause ein. Bis bald - wir lesen uns.

Donnerstag, August 26, 2004

London (Nachtrag)

Zum Abschied kam die Frage auf, was wir denn noch nicht gegessen haben, und worauf wir Lust hätten. Da habe ich spontan “Fish&Chips” gesagt, ohne zu wissen, dass es auch dafür eine durchaus edle Variante gibt, dass Sea Shell.
A. stellte sich als Profi heraus und bestellte als Vorspeise den “Devilled Whitebait” und dann das traditionelle “Cod&Chips” natürlich mit “Mushy Peas”!

Dann zeigte er uns, was der wahre Kenner zu sich nimmt: Chips on Bread.
Das geht so:
1. Chips auf eine Hälfte des dick geschnittenen Toasts verteilen.

2. Brot in der Mitte falten.

3. Geniessen.

4. Allgemeine Zufriedenheit.

Danke, London, wir kommen wieder......

[Eintrag editiert]

Mittwoch, August 25, 2004

London 12

Ende der Produktion. Zum Abschluss kam noch der Chef persönlich vorbei, um sich unsere Ergebnisse anzuhören. Auch er war sehr angetan und sang hier und da mit. Da waren wir natürlich hoch erfreut.

Ein Besuch des Labels stand dann natürlich dann auch noch an, wo wir im Eingang den berühmten Eisbär noch in “unserem Sinne” dekorierten:



Alles in Allem eine wunderbare Erfahrung in London, das gibt auch hoffentlich für den Studioalltag in Deutschland Auftrieb.

[Eintrag editiert]

Sonntag, August 22, 2004

London 11

Wieder ein freier Tag, da wir mit dem Mischen doch fr?her fertiggeworden sind. Da haben wir erstmal einen Bummel durch die City gemacht.
Das wohl coolste Caf? ist die Bar Italia in Soho, die erneut zum besten Caf? der Stadt gew?hlt wurde.

Der Designer der mir am besten gef?llt, ist Paul Smith, der in Soho einen eigenen Laden hat, der die Moderne mit der alten englischen Tradition verbindet. Nicht billig, aber sehr stylisch.

[Eintrag editiert]

Freitag, August 20, 2004

London 10

[Eintrag gel?scht]

Donnerstag, August 19, 2004

London 9

Wir kommen gut vorran und ein Ende der Produktion ist abzusehen. Urspr?nglich hatten wir 21 St?cke, davon haben wir 5 gestrichen und sind mit 16 St?cken angereist. Davon k?nnen wir 11 St?cke fertigstellen, wenn wir im Zeitplan bleiben - das tut nat?rlich weh, wenn man solange daran gearbeitet hat, sich von seinen “Kindern” zu verabschieden. Auf jeden Fall war unser Labelchef von den neuen Mixen begeistert, was sich nat?rlich auch auf unsere Stimmung ?bertr?gt.

Daf?r haben wir aber ?berraschenderweise einen Termin zum Mastern der Produktion im Metropolis bekommen, da muss man normalerweise auch erstmal Wochen warten - das ist wie bei guten Zahn?rzten.

[Eintrag editiert]

Dienstag, August 17, 2004

London 8

Am Offday haben wir uns ein bischen auf der Portobello-Road umgeschaut: Rough Trade sieht wie eh und je chaotisch aus, auch wenn gerade Staub gesaugt wurde. Da war Honest Jons als Plattenladen schon interessanter, besonders überrascht hat mich das nahezu vollständige Sortiment von “Basic Channel"-12"-inches und CD`s. Konnte nicht widerstehen und habe mir die “Versions” von Rhythm&Sound gekauft, auch wenn das eine deutsche Import-CD ist, aber ich hatte sie nirgentwo sonst rumstehen sehen - Rhythm&Sound begleitet mich schon einige Jahre und ist einfach klasse.

[Eintrag editiert]

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