Nach kurzem Aufenthalt in Tokio ging es direkt nach Okinawa.
Die Insel liegt etwa 1500km südöstlich von Tokio, etwa 2 Flugstunden entfernt. Die etwa 1.2 Millionen Einwohner der Insel wohnen vornehmlich im Süden der Insel, hier ist auch die Hauptstadt Naha.
Der Norden ist ein grosser tropischer Wald und Naturschutzgebiet.
Okinawa ist der einzig bekannte Fall, wo von Rechts- auf Linksverkehr umgestellt wurde, und das erst im Jahre 1978. Autofahren ist dort sehr einfach, es gelten fast überall Geschwindigkeitsbegrenzungen von 40 oder 50km in der Stunde und es halten sich nicht nur alle daran, sondern häufig wird diese Höchstgeschwindigkeit auch noch unterschritten - sehr entspannt hier.....
In der Mitte der etwa 150km langen Insel sind die meisten Strände zu finden, weshalb hier auch die meisten Hotels stehen.
Überall stösst man auf die grosse Geschichte dieses alten Königreiches, was erst 1879 seine Unabhängigkeit verlor und zu Japan kam.
Posted by pyrolator at 02:52 PM.
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Was für einen Eindruck macht diese Person? Freundlich? Ein Priester ? Arwöhnisch? Verdächtig? Etwa gefährlich?
Wenn man diese Warnung im Hotel sieht, dann ist man informiert und kann die richtigen Schritte einleiten. Die Frage ist nur: Wie schnell kann ich zu einer solchen “Preson” werden?
Posted by pyrolator at 04:54 PM.
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Wer mir sagen kann 1. zu welchem Kleidungsstück dieses knochartige Teil gehört und damit 2. in welchem Land ich mich befinde, der gewinnt die neue CD von Burkina Electric, die am 5.Oktober nur in den USA erscheinen wird. Die Antwort bitte in den nächsten 24 Stunden in den Kommentaren. Der Rechtweg ist ausgeschlossen und so.
Posted by pyrolator at 04:54 AM.
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Fertig gemischt. Wirklich erstklassig was Moses Schneider (vorne) aus unserer Musik gezaubert hat. Mit beim finalen Hören: Michael Kemner (bass, hinten links) und Norbert “der wahre Heino” Hähnel (hinten rechts), alle begeistert. Wie man sieht war gutes Wetter in Berlin......
Posted by pyrolator at 02:56 AM.
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Sonnenschein in Berlin. Zur Zeit im Transporterraum in Berlin, wo Moses Schneider gerade das neue Fehlfarbenalbum mischt, was dann hoffentlich Ende Februar erscheint. Ich freue mich, dass er Zeit für uns gefunden hat, wo er nicht nur die Beatsteaks, Ollie Schulz (sehr sehr gutes neues Album!), sondern auch das letzte Kante-Album produziert hat, welche zu meinen Lieblingsplatten in diesem Jahr gehört.
Posted by pyrolator at 11:15 PM.
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Hier ist das Video nochmals, diesmal aber in kleiner Auflösung, für alle die keinen schnellen Internet-Zugang haben (dafür siehts dann natürlich auch nicht so gut aus...):
Posted by pyrolator at 08:51 PM.
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Hier ist es nun, das erste Video von Burkina Electric:
Kleiner ist es nur direkt bei blip.tv, sonst bekommt man einen 70mb QT. Schade eigentlich, denn blip.tv finde ich viel besser, als andere Video-Hosting-Services im Netz. Da muss ich nochmals schauen, ob es nicht einfacher geht.
Posted by pyrolator at 09:29 AM.
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Der Videodreh begann am morgen mit verschiedenen Kameraeinstellungen an einer großen Holzskulptur. Eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit, zumindest für die Tänzer, die immer wieder ihre Choreografie tanzen mussten.
Dann gab es erstmal Mittagessen, dazu
Bissap, eine Art burkinisches Nationalgetränk. Leider hatte der Fisch unheimlich viele Gräten, sonst aber scharf und lecker.
Den Rest holten sich die Geier:
Geier finde ich überhaupt nicht so schlimm, wie ich bisher dachte. Ziemlich scheue Tiere und eigentlich sehen sie ziemlich nett aus. Der “Haarschnitt” der Tiere erinnert mich irgentwie an den von Ingo Appelt...
Weiter an einem anderen Drehort, der mehr im Zentrum der Stadt liegt und innerhalb kurzer Zeit hatten wir viele Zuschauer.
Besonders den Kindern versammelten sich am Drehort und schauten mit großem Interesse zu.
Ich hoffe Euch bald das Video zeigen zu können. Nach den ganzen Anstrengungen erstmal ein Bier, das hiesige Brakina - die Standardflasche mit 0,66l.
Posted by pyrolator at 11:28 PM.
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Lukas Ligeti und ich sind in Ougadougou, um ein paar Dinge zu schaffen: Wir wollen in Burkina Faso eine CD und Cassette herausbringen, die wir über das letzte Jahr hinweg mit unserer Gruppe “Burkina Electric” zusammen produziert haben. Zur Promotion sollen nicht nur die zwei Liveauftritte dienen, sondern auch Radio- und Fernsehpromotion. Dazu braucht man ein Video. Als wir ankamen, waren die Tänzer bereits schon etwa 2 Wochen mit einer Choreographie beschäftigt. Eine Tanzprobe:
In Burkina Faso gibt es neben Radio auch 4 Fernsehstationen, davon ein fast reiner Musiksender, der überall läuft, auch in Maquis (Kneipen), und somit eine wichtige Funktion hat Musik zu verbreiten. Aus dem Studium des Senders lernen wir folgendes: Die Sängerin muss mindestes zwei Mal das Kleid wechseln, sonst sieht es nicht teuer genug aus. Es muss eine wie immer geartete Choreographie von mindestes zwei Tänzern geben und der Rest ist ziemlich egal. Gerne genommen sind auch Videoeffekte aus der Computertrickkiste und Bluebox. Ich bin zuversichtlich, wir haben vier Tänzer und einen äusserst talentierten Schneider, dessen Kostüme sehr modern wirken. Der Dreh ist morgen, ich bin gespannt.
Ach so, nachzuholen ist das Essen von heute, Couscous mit Sauce, sehr lecker:
Posted by pyrolator at 09:19 PM.
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Dann will ich mal loslegen meine Eindrücke der Reise zu schildern. Wer gar nichts mit Burkina Faso anfangen kann: Ein westafrikanisches Land, etwa so gross wie Deutschland. Klima: Zwischen Wüstensteppe und Savanne, heiss und eher trocken, im Süden dann feuchter und tropischer. Ein fast roter Sandboden prägt nicht nur die Farbgebung des Landes, sondern setzt sich gerne überall ab, in die Schuhe, auf die Haut, in die Wohnungen und Häuser. Jeden Tag sah es unter der Dusche leicht rötlich aus, was von der Haut abperlte.
Die Hauptstadt Ouagadougou ist eine Millionenstadt mit mehrstöckigen Häusern in der zentralen Innenstadt und gepflasterten Hauptstraßen, alle anderen Strassen sind Staubpisten, die neben Moped und Verkehr mit heruntergekommen Autos zum Staub- und Partikelpegel in der Stadt beitragen. Die Hitze bringt es mit sich, dass alles ziemlich gelassen und “afrikanisch” zugeht. Hier meine Ankunft auf dem internationalen Flughafen der Stadt:
Direkt auf dem Weg zum Haus unserer Sängerin gab es schon die erste Autopanne - es sollte nicht die letzte bleiben. Hier versagte einfach nur die Autobatterie, deren Ladestand mit diesem eindrucksvollen technischen Instrument gemessen wurde:
Dann gab es erst einmal etwas zu Essen. Es bedarf an dieser Stelle der Erklärung, dass es fast täglich Stromausfälle in der Stadt gibt, es ist also an so etwas wie eine geschlossene Kühlkette nicht zu denken, bedeutet: Kaum Milchprodukte, wie Butter. Es gibt viele verschiedene Gerichte, von denen ich bestimmt noch einige erwähnen werde, deren Darreichungsform ist häufig gleich: Sättigungsbeilage mit Sauce. Hier das Essen des ersten Abends, To (Gestampftes Maismehl) mit Sauce mit spinatähnlichem Gemüse - eigentlich ganz lecker:
Zum Schluss noch Musik. Passt auch gut zum derzeitigen Klima in Deutschland. Ich habe viel Musik aus dem Radio aufgenommen, und auch Live - mit den Jahren habe ich die westafrikanische Popmusik, aber auch die traditionelle Musik liebgewonnen - wenn Ihr Interesse habt, stelle ich auch gerne mal Podcasts her. Aber jetzt erstmal der grosse Hit des Landes, der aus allen Radios und Fernsehen herausdudelt:
Bezou - Burkina Faso (MP3 4.4mb)
Posted by pyrolator at 11:16 PM.
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