Sonntag, Dezember 05, 2004

Ausflug

Ein Ausflugstipp für Weihnachtseinkaufsflüchtlinge ist das Gut Heimendahl in der Nähe von Kempen bei Krefeld.

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Eingetaucht in schönsten Niederrhein-Nebel gibt es neben dem Haupthaus auch mehrere Ställe, die für den Verkauf ausgebaut wurden. Hier kann man Möbel, Geschenke und Lebensmittel vom Land erwerben, sogar eine kleine Goldschmiedewerkstatt gibt es.

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Die Hauptattraktion ist allerdings der Suppenausschank am Wochenende. Eine ganze Scheune voll mit Tischen und Bänken und diese wiederum gefüllt mit einem bunten Gemisch aus Land- und Stadtbevölkerung. Die Samstägliche Suppenküche hat sich mittlerweile herumgesprochen, sodass das Gut mittlerweile etwa 30.000 Suppen pro Jahr ausschenkt. Es gab diesmal Erbsensuppe.

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Als wir das erste Mal dort waren, haben wir auch Wein zum Essen bestellt. Er sollte 3.50 € kosten, was ich mit den Preisen der Suppe verglichen, doch ziemlich heftig fand. Aber wir wunderten uns doch sehr, als dann für diesen Preis eine ganze Flasche französischer Landwein vor uns stand - Getränke werden bis auf das Bier nur flaschenweise angeboten - mit dem Satz “sie können den Rest ja mitnehmen”. Überhaupt sind die Portionen mehr als genug und es schmeckt wie ein ländlicher Suppeneintopf sein muss.

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Nach dem Essen: Einkaufen in der darunterliegenden Scheune. Es gibt frisches Wild, Fasane, Enten und andere Fleischwaren. Gemüse, Eier, Körner, Obstessig, und viele eingemachte Spezialitäten, wie Apfelkuchen im Glas, Wurst, Gewürzgurken, Marmeladen und vieles mehr. Wir entschieden uns für Landbrot, etwas Gemüse und Entenpastete und fuhren pappsatt und gut gelaunt in die Stadt zurück.

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Freitag, November 26, 2004

Hochkulturelle Spiele

Gestern abend war ich in Arnhem eingeladen an der Liveübertragung der Veranstaltung Rheinwärts:Spiele teilzunehmen. Eine Übertragung im Bayrischen Rundfunk erfolgt live.
Es gab eine Podiumsdiskussion, die einen etwas zu weiten Bogen von der Ermordung van Goghs über Fussball bis hin zu virtuellen Gefühlssimulationen im Internet zu schlagen versuchte und in etwas einer typischen Radio/Fernsehdiskussion entsprach: Nicht richtig vertiefen, aber jedes Thema zum selberdenken anreissen - und das zweisprachig gemischt. Hochkulturell !

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Dazwischen spielte die angenehm anaristische “Bik Band Braam”, die traditionelle Elemente immer wieder mit kleinen völlig freien Elementen mischte.

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Im Nachhinein stellte ich mir die Frage, ob solche Radiosendungen oder Übertragungen nicht komplette Verschwendung von Steuergeldern sind. Aber schon sofort kam mir der Gedanke, dass es doch gut so ist, die Gelder würden womöglich in viel schlimmere Radio- oder TV-Formate wandern und da ist mir “Hochkultur” immer noch lieber.

Samstag, November 20, 2004

Die sch?nen Dinge im Leben

Nicht alles ist schlimm, ich muss mich einfach erinnern, was mir gef?llt, ohne Anspruch auf Vollst?ndigkeit und nicht hierarchisch.

- Immer wieder verliebt zu sein und das in diesselbe Frau
- Morgens in Ruhe Fr?hst?cken und Zeitung lesen
- Mit dem Auto durch endlos scheinende sch?ne Landschaften zu fahren
- Das Lieblingsmusikst?ck h?ren
- Sonntags lange schlafen
- Ein frisch gezapftes tschechisches Bier
- Im Flugzeug auf die erste Klasse umgebucht zu werden und dann Champagner trinken
- und wo bleibt der Sex in dieser Liste?
- Ein Bild von Vermeer live zu sehen
- Keine Schlangen im Supermarkt
- Eine Sache, die man immer schon haben wollte gibts pl?tzlich zum halben Preis
- Ein gutes Gespr?ch
- Geld in der Kleidung vom Vorjahr zu finden
- Kochen und es gelingt und schmeckt gut
- Freunde
- Ein guten Gedanken in jemandes blog lesen
- Nach einem gelungen Konzert backstage rumh?ngen und entspannen
- Thermalbad
- Ein gutes Buch
- Die Katzen kommen freiwillig und lassen sich kraulen
- Sofort einen Parkplatz finden

bestimmt noch viel vergessen, aber jetzt gehts mir schon besser.

Donnerstag, November 18, 2004

Hilfe bei Telefonterror

St?ndig rufen in meiner Firma Leute an, die irgentetwas verkaufen wollen. Einerseits liegt es sicher an meiner bl?den Aktion meine Telefonnummer weitergegeben zu haben, anderseits an der systematischen Durchforstung der IHK-Eintr?ge oder der gelben Seiten, wie Telefonverk?ufer an unsere Nummer kommen. Die Bandbreite reicht von “Finanzspezialisten” ?ber Gewinnspiele bis hin zu B?roartikeln.
Diese Herrschaften arbeiten mit sogenannten “Telemarketing-Skripten”, die einfach abgearbeitet werden. Damit ist jetzt Schluss. Dank des Fundes des gesch?tzten M.Sixtus verf?ge ich nun ?ber ein Gegenwehrskript. Das stellt sich in der Praxis als hilfreicher heraus als es aussieht.
Anruf:
“Ja hallo, hier ist XYZ von der ABC-Agentur. M?chten Sie gerne mit der Klassenlotterie reich werden?”.
“Mit wem spreche ich bitte?”
“Frau XYZ”
“K?nnen Sie Ihren Namen f?r mich bustabieren?”
“Warum soll ich meinen Namen bustabieren?” (Jetzt Sprung zur Zeile: Der Telefonwerber verweigert die Auskunft)
“Warum wollen Sie meine Frage nicht beantworten?”
Gegenseite legt auf.

Wunderbar, klappt hervorragend. 

Montag, November 15, 2004

Apfel, Apfel, Birne, Nuss

Als ich noch ein Junge war,
an Schlimmes nie gedacht,
fragte ich bei Vati an:
“Wie wird die Liebe wohl gemacht?”.

“Bienchen, Bl?mchen und Getier,
tja mein Sohn, wie sag ichs Dir.”
Stotterte da Vati rum,
und ich blieb trotzdem weiter dumm.

Doch da kam endlich Mutti rein,
sie war sofort ganz Ohr,
und mischte sich auch gleich mit ein,
und sprach uns beiden vor:

“Mein Junge, das ist doch gar nicht so schwer,
denk an einen Tanz.
Den man mit Fr?chten tanzt.”
Sie legte auch gleich los, es geht:

  Apfel, Apfel, Birne, Nuss,
  eine Acht ich malen muss.
  Vor zur?ck und dann ein Kuss,
  die Liebe, die ist sch?n.

  Kirsche, Kirsche, Birne, Nuss,
  und dann ein spitzer Schrei.
  Liebe machen ist nicht schwer,
  danach f?hlt man sich frei,

  Apfel, Apfel, Birne, Nuss,
  eine Acht ich malen muss.
  Vor zur?ck und dann ein Kuss,
  die Liebe, die ist so sch?n.

  Kirsche, Kirsche, Traube, Nuss,
  Banane hin und her.
  Liebe machen ist verr?ckt,
  und auch gar nicht so schwer.

Diesen Tanz begriff ich schnell,
und wollte auch gleich los.
Eine Freundin musste her,
denn Liebe schien famos.

In Tr?umen malte ich mir aus,
wie das dann alles w?r,
wenn ich einmal Tanzen geh,
es schien gar nicht so schwer.

Doch es war gar nicht so einfach…
Wie ging es gleich noch?
?h, es ging:

  Apfel, Apfel, Birne, Nuss,
  eine Acht ich malen muss.
  Vor zur?ck und dann ein Kuss,
  die Liebe, die ist sch?n.

  Kirsche, Kirsche, Birne, Nuss,
  und dann ein spitzer Schrei.
  Liebe machen ist nicht schwer,
  danach f?hlt man sich frei.

Die Jahr gingen nun ins Land,
so klein war ich nicht mehr,
hat ein M?dchen an der Hand,
und wollt von ihr bald mehr.

Zuerst war sie recht sch?chtern nur,
und liess mich gar nicht ran,
da hab ich ihr den Tanz gezeigt,
und sie biss gleich drauf an.

  Apfel, Apfel, Birne, Nuss,
  eine Acht ich malen muss.
  Vor zur?ck und dann ein Kuss,
  die Liebe, die ist sch?n.

  Kirsche, Kirsche, Traube, Nuss,
  Banane hin und her.
  Liebe machen ist verr?ckt,
  und auch gar nicht so schwer.

Diesen Tanz begriff auch sie,
denn er ist nicht schwer,
wir tanzten dann die ganze Nacht,
wir tanzten hin und her.

In Tr?umen malten wir uns aus,
wie das wohl einmal w?r,
wenn uns unser Fr?chtchen fragt:
“Ist Liebe machen schwer?”

Nein, das ist doch ganz einfach,
wie geht es denn noch gleich?
Es geht:

Apfel, Apfel, hin und her, nein,
Birne, Birne, Nuss?
Meine Banane sitzt jetzt quer,
nein, so kann das doch nicht gehen.

Nein, nein, es geht:

  Apfel, Apfel, Birne, Nuss,
  eine Acht ich malen muss.
  Vor zur?ck und dann ein Kuss,
  die Liebe, die ist sch?n.

  Kirsche, Kirsche, Birne, Nuss,
  und dann ein spitzer Schrei.
  Liebe machen ist nicht schwer,
  danach f?hlt man sich frei.

  Apfel, Apfel, Birne, Nuss,
  eine Acht ich malen muss.
  Vor zur?ck und dann ein Kuss,
  die Liebe, die ist so sch?n.

  Kirsche, Kirsche, Traube, Nuss,
  Banane hin und her.
  Liebe machen ist verr?ckt,
  und auch gar nicht so schwer.

  Apfel, Apfel, Birne, Nuss,
  eine Acht ich malen muss.
  Vor zur?ck und dann ein Kuss,
  die Liebe, die ist so sch?n.

  Kirsche, Kirsche, Birne, Nuss,
  und dann ein spitzer Schrei.
  Liebe machen ist nicht schwer,
  danach f?hlt man sich frei.

(pyrolator 1990, ver?ffentlicht auf der schon lange vergriffenen:
“Cabaret Obscur - Erheiterndes und Gescheitertes aus dem Ata Tak - Archiv")

habe ich eben wiedergefunden.......

Montag, November 01, 2004

Chrislo Haas

In der Nacht zum Freitag ist in Berlin einer der wohl gr?ssten Synthesizer-Musiker gestorben: Chrislo Haas. Er war einer der wirklichen Vorreiter sequenzieller Musik, ob nun Techno, Minimal oder Elektro - er hat diese Musik massgeblich beeinflusst.
Ich habe Chrislo als einen Menschen kennengelernt, der “hart aber herzlich” oft wie manisch n?chtelang in unserem Studio stand und Sequenzen baute, die noch nie ein Mensch zuvor geh?rt hat. Mit seiner k?rperbetonten Arbeitsweise ("musst du Bodym?ssig abchecken") jagte er Synthesizer ?ber Verst?rker und inspirierte nicht nur mich mit seiner Vorliebe f?r rein analoge Sounds. Er verabscheute digitale Synthesizer - “da wird man ja zum Beamten, pah Soundverwaltung, wenn ich das schon h?re!” - und war in der Lage alle erdenklichen Sounds mit eher minimalem Equipment zu erzeugen.
Mit ihm geht ein Freund und ein grossartiger Musiker. 

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Freitag, Oktober 29, 2004

Das Halloween-Set

Und nochmals Angebranntes Brotchen alias Kogepan.
Es gibt Menschen, die kennen meine Vorliebe f?r diese japanische Kult-Figur. einer von ihnen ist S.K., der Chef von Baby Records in Tokyo, der mir ein unglaubliches Geschenk gemacht hat: Das Kogepan-Halloween-Set.

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Alle sind wieder dabei, Kogepan “Muss-man-sowieso-wegschmeissen” selber. Auch als Graf “Kuriimupan” (Cremebr?tchen) Dracula.

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Seine Freunde “Ichigopan” Erdbeercreme-Br?tchen und “Kireipan” Nicht-Verbrannte-Br?tchen (Auf das Kogepan immer eifers?chtig ist).

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Wenn das kein echter Kult ist. Einfach unglaublich, und wie ich erfahren habe auch echte “collectors-items”, d.h. ziemlich selten, na ja wer begeistert sich auch ausser mir f?r Koge.
Zum Abschluss gibt es “Sumipan” Sehr-angebranntes-Br?tchen nochmals als Teufel. So kann Halloween kommen.

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Dienstag, Oktober 26, 2004

Pyrolator in Montreal

Dieses Bild hat ein Freund aus Montreal mitgebracht. Es gibt also doch noch eine Firma gleichen Namens, bisher kannte ich nur Purgolator......

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Samstag, Oktober 23, 2004

Wie lange kann man ohne seine Lieblingsmusik leben?

Bei der Klauaktion vor einer Woche ist nicht nur mein Laptop verschwunden, sondern auch mein iPod und mit beiden meine Musiksammlung. Mein letztes Backup der MP3`s ist ziemlich genau 1 Jahr her. Soweit sogut. Ich geh?re ja immer noch zu den Menschen, die CD`s kaufen, und dann in iTunes hereinladen, aber gerade meine 2 Lieblings-Cs der letzten Monate hatte ich von den CD`s eines Freundes in iTunes geladen. Weg.
Heute nun habe ich mir beide gekauft, es musste einfach sein: Now It`s Overhead. Das Debut-Album der Gruppe ist von 2001, gef?llt mir aber noch ein bischen besser als ihr aktuelles Album “Fall Back Open”. Ich mag den S?nger, die Melodien, die Arrangements und die Entspanntheit, die die ganze Produktion ausstrahlt. Als ich die Gruppe Ende letzten Jahres erstmals h?rte, dachte ich: “Na klar, jahrelange Erfahrung, bestimmt Mitte 30 usw...” - als ich aber die Photos sah und in eine Gruppe Anfang 20-j?hriger konnte ich das gar nicht glauben.
?berhaupt sind viele der Produkte dieses kleinen und feinen Labels Saddle Creek zu empfehlen, wie etwa auch die “Bright Eyes”.

Mittwoch, Oktober 20, 2004

Fotos vom Konzert

Wer die Fotos im Mehrzweckbeutel vom Konzert noch nicht gesehen hat. Christof Wolff war so nett, mir diese zur Verf?gung zu stellen.


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