Es gibt Momente im Leben, die etwas auslösen, was man selber erst einmal kaum ausdrücken kann. Gestern war ein solcher Moment.
Die Bühne ist leer und schwarz. Ein erleuchtetes Viereck von einer Größe von etwa 3x3 Metern. In der Mitte dieses Vierecks befindet sich wiederum ein schwarzes recht exaktes unbeleuchtetes Viereck von einer Größe von etwa 1x1 Meter. Aus den Lautsprechern erklingen Break-Beats in Clublautstärke. Im inneren Schwarz die Tänzerin. Sie hält ihre Arme und Füsse, ihren Körper in das Licht um sie herum und es könnte eine Unterwasserpflanze sein, es könnte ein Insekt sein, oder doch ein sich drehender Derwisch. Wo sind eigentlich die Füsse, oder waren das gerade ihre Füsse? Meine Phantasie dreht durch, ich versuche mich zu konzentrieren, versuche zu begreifen. Sinnlos. Eine derartige Ballettaufführung habe ich nie gesehen. 10 Minuten Ballett können die Wahrnehmung der Welt verändern.
Gesehen habe ich das Ganze gestern auf dem Holland Dance Festival in Den Haag und die Tänzerin war keine Geringere als die weltbekannte Primaballerina Sylvie Guillem (sehenswerte Website!), die wie selbstverständlich Schwanensee und anderes klassisches Ballett in Paris und London oder Tokyo tanzt, aber immer wieder auch moderne Stücke aufführt. Die drei gestrigen Stücke hiessen Broken Fall, Two, Torsion und waren von Russel Maliphant choreographiert, der beweist, dass es im modernen Tanz immer wieder neue Sachen zu entdecken gibt: Im dritten Teil des Abends, einem Trio mit Michael Nunn und William Trevitt, wirken die drei selbstverständlich, leicht und gleichermassen kompakt und explosiv. Er bezieht Einflüsse aus verschiedensten Tanzformen, aber auch Tai-Chi oder Capoeira mit ein und das Ganze wirkt sehr flüssig und natürlich.
“Standing ovations” ist nun wirklich untertrieben, wie das Publikum jubilierte, und jeder Kilometer Fahrt hatte sich gelohnt diese Frau einmal tanzen zu sehen.
Posted by pyrolator at 12:55 PM.
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Nachzutragen bleibt nur noch ein Foto vom schönen Samstag Abend. Mit Martin-Denny-Lampe, Pina Colada und Tiki.
Posted by pyrolator at 10:20 AM.
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Jetzt hätte ich doch fast vergessen Euch einzuladen. Morgen, den 8.10.05 ab 17:00 Uhr gibt es einen Spätnachmittag/Abend mit exotischer Musik. Ich darf den Flyer zitieren:
Featuring:
The Bad Examples Playing Their Most Tikiesque Songs.
Kumi Presenting Piano Versions of Martin Denny.
Pyrolator the Digital Denny
Plus the Exotic and Hypnotic Sounds of Martin Denny
Nice Drinks and Toast Kalauhi
Das Ganze in “Die Wertanlage”, Fürstenwall 198, Düsseldorf. Kommt doch einfach.
Posted by pyrolator at 11:36 PM.
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Und mal wieder ein paar Live-Aktivitäten:
Am Dienstag mit Pascal Plantinga und Saskia von Klitzing in Rotterdam, dann am Mittwoch mit Pascal, Saskia und Gary Lucas (Captain Beefheart) zu einer Radio-Liveübertragung in Amsterdam.
Nächsten Freitag dann mit den Fehlfarben im Frannz-Club in Berlin. Wie immer seid ihr herzlich eingeladen.
Posted by pyrolator at 12:00 PM.
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Am 1.10.2002 wurde das Potato-System der Öffentlichkeit vorgestellt, eine Möglichkeit für jedermann legal seine Musik im Internet anzubieten. Dank eines Wahrnehmungsvertrages mit der GEMA werden auch alle Urheberrechte abgeführt und der Clou daran: Man darf diese gekauften Musikstücke sogar wieder weiterverkaufen, wenn man sich im Potato-System anmeldet. Immerhin sind 25% Provision als Weiterverkäufer drin und ich dachte schon damals, dass es bestimmt die “Krämerseelen” ansprechen wird, eben nicht mehr illegal downzuloaden, sondern auch noch Geld mit gekauften MP3`s zu verdienen.
Leider hat sich das System noch nicht durchgesetzt, auch wenn die Zahl der Teilnehmer und angebotenen Stücke ständig zunimmt. Es fehlen einfach noch die “Big Player”, um das Ganze für die Masse attraktiv zu machen - und die machen lieber einen grossen Bogen um das System, wie man an den aktuellen Streitigkeiten um die Margen mit den grossen Download-Plattformen ersehen kann.
Ich habe mich nun entschlossen auf unserer Webseite viele Titel in einem MP3-Shop im Potato-System anzubieten. Mal sehen was daraus wird. Ich finde es jedenfalls das erste faire und gelungene Modell im ganzen Hick-Hack um illegale Downloads und deren Eindämmung. Hier noch ein Beispiel, wie das praktisch aussieht:
Posted by pyrolator at 11:03 PM.
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Nach unserem Konzert in Aalen saßen wir gut gelaunt zusammen und kamen nach der “11.September-Lüge” und der “Mondlandungs-Lüge” nun auf die ultimative Verschwörungstheorie: Die Woodstocklüge ! Woodstock hat niemals stattgefunden. Die Zuschauer wie Musiker sind gecasted und alles wurde in einem Studio in Hollywood gedreht. Und wir fingen an Fakten für diese Theorie zu sammeln. Musiker die zum eigentlich Termin schon tod gewesen sind. Wetterkarten, die beweisen, dass es gar nicht geregnet haben kann. Falsche Schattenwürfe auf Fotos, die beweisen, dass es sich um Fotomontagen handelt, usw.usw.
Vielleicht hat jemand von Euch ja noch schlagende Argumente......
Es war ein vernüglicher Abend, wie ihr Euch vorstellen könnt.
Posted by pyrolator at 03:20 PM.
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Und wieder einladen darf ich Euch zu einem der wenigen Live-Konzerte die wir diesen Sommer mit den Fehlfarben spielen: Am Freitag, dem 5.August auf dem Galgenberg-Festival in Aalen.
Posted by pyrolator at 11:35 AM.
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Wenn ihr morgen noch nichts vorhabt, seit ihr herzlich zu einem Konzert eingeladen, was ich mit zwei alten Freunden gebe.
Morgen eröffnet das neues Musik-Portal Musikszene-Düsseldorf und neben dem Culture Rock Soundsystem, der 8-Mann-Band Don Cabrón und den DJs Gunar Ruschak und Frank D`Arpino von Combination-Records werde ich zusammen mit Peter Hein alias Janie J.Jones und (Fehlfarben, Family 5) Meikel Clauss (KFC, Nichts, Belefegore) ein ziemlich ungewöhnliches Set zum Besten geben. Lasst Euch überraschen !
Weitere Infos gibts hier.
Ach so, der Eintritt ist übrigens frei.
Posted by pyrolator at 11:08 PM.
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Da bekomme ich doch mal so einfach den Kochlöffel von Lisa zugeworfen. Na denn:
1. Was fällt dir zu deinem ersten Koch- oder Backversuch ein?
Spritzgebäck backen mit Mutti, und danach den rohen Teig vom Löffel wegessen.
2. Wer hatte den größten Einfluss auf deinen Kochstil?
Reisen und sich über die vielen Geschmacksrichtungen wundern. Dann versuchen nachzukochen - und scheitern. Bis heute bekomme ich bestimmte Gerichte einfach nicht so hin, wie ich das gerne möchte.
3. Gibt es ein altes Foto als Beweis für frühes Interesse an der kulinarischen Welt? Traust du dich, es uns vorzustellen?
Nein, das ist nicht meine Mutter, aber das Spiel hiess:"Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen”.
4. Leidest du an irgendeiner Art von kulinarischer Phobie? Gibt es ein Essen, dessen Zubereitung dich zum Schwitzen bringt?
Ich bekomme eine Phobie und Herpes und alles wenn ich an warme Milch mit einer Haut drauf denke, gar nicht daran zu denken sie zuzubereiten, das wäre Folter.
5a. Welches technische Hilfsmittel in der Küche schätzt du am meisten.
Kombiniertes Werkzeug aus Mixer, Blender, Teigkneter und Raspel. Kommt oft zum Einsatz - Möhrensalat - ein Kinderspiel.
5b. Größter Reinfall
So ein neumodischer Weinflaschenöffner. Zwar geht der Korken mit einem Hub raus, ihn aus der Maschine aber wieder raus zu puhlen ist nervig - bin wieder zum alten Restaurant-Öffner übergegangen.
6. Nenne einige seltsame oder verrückte Essenszusammenstellungen, die du wirklich magst � und wahrscheinlich niemand sonst!
Nicht besonders seltsam, aber ich kenne kaum Menschen in Deutschland, die so gerne Natto essen, wie ich:
7. Auf welche drei Zutaten oder Gerichte kannst du einfach nicht verzichten?
Auch wenn es nur zwei sind: Brot & Käse.
8. Gibt es eine Frage, die du hier vermisst, die du gerne beantworten würdest? Wenn ja, füge sie einfach hinzu!
ähhm, nö.
9. Du wirst wahrscheinlich nie essen�
Gehirn, oder andere fiese Innereien.
10. Dein Spezialgericht�
New Orleans - Chili. Rezept habe ich von Dave. Als ich ihm sagte: Das ist das beste Chili, was ich je gegessen habe, sagte er: Das habe ich dem Koch in New Orleans auch gesagt und er hat mir tatsächlich das Rezept gegeben.
Zur Winterszeit habe ich auch ein gutes Rezept für Rehbraten, aber dafür ist es jetzt definitiv zu heiss.
So, ich bin durch, da werf ich den Kochlöffel doch gleich mal weiter an:
Laura und Lucy, wenn sie denn Lust dazu haben.....
Posted by pyrolator at 01:16 AM.
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So einer der eingeblendeten Tafeln in Jean-Luc Godard`s “Week End” (1967), auf humorvolle Art und eindrücklich erzählt von Michael Jonas, der ja selber Künstler und Filmer ist und zusammen mit Norika Nienstedt diese unvergleichlichen Stofftierfilme macht. (“Hasi Filme”). Er wurde verdienter Gewinner der diesjährigen “silbernen Linde” bei Wettbewerb Total Recall, welches gestern bereits zum 6.Mal stattfand.
Posted by pyrolator at 11:05 AM.
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